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Kolkerheide : Mehr als 1000 Besucher beim Treckertreff

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Insgesamt rollten etwa 300 Fahrzeuge an, davon 250 Trecker. Die Besitzer kamen vorwiegend aus Schleswig-Holstein, Hamburg, und Niedersachsen.

Geruch von Benzin und Diesel lagen in der Luft. Motorengedröhn erfüllte den Ort des Geschehens – am Wochenende war der von Theodor Thordsen zur Verfügung gestellte Acker in Kolkerheide ein Dorado für alle Freunde von Oldtimern. Organisiert hatte das Treffen der Treckerclub Bredstedt-Land.

Blank geputzte Autos, Motorräder und Traktoren aller Baujahre und Marken waren vertreten. VW-Käfer, Opel-Kapitäne oder DKW-Lloyds standen neben BMW-Maschinen aus den Nachkriegsjahren. Unimogs und Trecker der bekanntesten Marken Fendt, Horex, Deutz, Mc Cormick oder Lanz-Bulldog waren zu sehen.

Insgesamt rollten etwa 300 Fahrzeuge an, davon 250 Trecker. Die Besitzer kamen vorwiegend aus Schleswig-Holstein, Hamburg, und Niedersachsen. Fasziniert verfolgten die Zuschauer die Parade. Jedes Fahrzeug stellte Moderator Manfred Steenbuck aus Loit als eingefleischter Oldie-Fan und Kenner der Szene vor. Die Besitzer durften unter den staunenden Augen des Publikums eine Ehrenrunde drehen.

Werner Rickertsen aus Büttjebüll war mit seinem Schlepper der Marke „Normag“, Baujahr 1940, dabei. Nur knapp 5.000 Stück waren davon in der Zeit zwischen 1936 und 1942 gebaut worden, wusste er zu berichten. Für ihn sei es Hobby und Entspannung zugleich, mit seinem „Schätzchen“ auszufahren. Gerd Martens aus Olderup bekannte: „Ich bin jedes Mal fasziniert von den alten Treckern. Die sind mir so vertraut aus meiner Jugend.“

Mehr als 1.000 Besucher seien nach Kolkerheide gekommen, so der Vorsitzende des Treckerclubs, Hans-Günther Thordsen. „Die Oldies sind immer wieder Hingucker“, stellte er fest. Nicht nur Ansehen war die Devise. Fachsimpeln der Besitzer untereinander oder Kauf von gebrauchten Teilen gehörte ebenso zur Veranstaltung, wie ein Flohmarkt für alle.

Die Sonderschau „Holzbearbeitung“ kam ebenfalls sehr gut an. Hier konnte die Verarbeitung von Holz mit alten Maschinen bewundert werden. Auch die Kinder waren beschäftigt. Die 20 Helfer des Vereins sorgten zudem für das leibliche Wohl der Gäste.

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