Leck : Mehr Aktionen fürs Erlebnisbad: Förderverein arbeitet erfolgreich

Bilanz des Vereins auf der Jahresversammlung. Viele Aktionen unterstützt. Weitere Veranstaltungen geplant.

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26. April 2013, 09:14 Uhr

LECK | Das Erlebnisbad ideell und finanziell zu unterstützen, damit seine Attraktivität zu erhöhen und nicht zuletzt den Erhalt zu garantieren ist das vordergründige Ziel des Fördervereins. 181 Mitglieder setzten sich im vierten Jahr seines Bestehens dafür ein, das sind drei mehr als 2011.

Auf der Jahresversammlung hob Vorsitzende Sabine Detert insbesondere die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem neuen Bade betriebsleiter Thomas Neidt hervor. Allein im zweiten Halbjahr 2012 wurden zehn Veranstaltungen von den Fördermitgliedern unterstützt. In diesem Jahr werden es rund 20 Aktionen sein. Dazu gehören auch die fast schon traditionellen, monatlichen Saunanächte, bei denen der Verein "den Tisch deckt". Die Vorsitzende dankte den engagierten Helfern.

Wie stellt sich die Geschäftsführung der Gemeindewerke als Badbetreiber die künftige Zusammenarbeit mit dem Verein vor? Diese Frage wurde eindeutig geklärt: Operative Hilfe bei den Veranstaltungen wie auch strategische Hilfe durch weitere Optimierungsvorschläge im und um das Erlebnisbad sind erwünscht. Während das Thema Badeaufsichtszeiten zunächst ein wenig zurückgestellt wird, will der Verein den geplanten Wohnmobilistenplatz hinter dem ehemaligen Freibad vorantreiben. Ein runder Tisch mit Verantwortlichen aus etlichen Bereichen ist bereits gegründet. "Wir sehen uns als Vermittler, leisten aber keinen finanziellen Beitrag. Das sieht die Satzung nicht vor", erklärte die Vorsitzende.

Die Kassenbewegungen hat Klaudia Deidert festgehalten. Das leichte Minus konnte durch das finanzielle Polster ausgeglichen werden. Bei den Wahlen ließen sich Vorsitzende Sabine Detert und Schriftführerin Claudia Jordt in ihren Ämtern bestätigen.

"Der Dornröschenschlaf für das Bad ist vorbei", vermeldete Thomas Neidt. Zwar legte er keine Besucher-Zahlen vor, konnte aber eine Steigerung des öffentlichen Anteils registrieren und auch, dass Flensburg eines der größten Einzugsgebiete ist. Zu merken sei natürlich, dass mit dem Weggang der Flugabwehrraketengruppe 25 das Bad nicht mehr von den Soldaten genutzt werde. Als erfreulichen Aspekt erwähnte der Badebetriebsleiter die gute Annahme der Eislauffläche: "Über 300 Leute waren da." Es seien Überlegungen im Gange, diese Fläche in kommenden Winter noch zu vergrößern und eventuell auf künstliches Eis zurückzugreifen, um nicht vom Frost abhängig zu sein.

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