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Mathias Wötzel jetzt an der Spitze des Gewerkschaftsbundes

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und von verschiedenen Initiativen feierte der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) seinen neuen Kreisvorstand in Nordfriesland – bei Pfannkuchen und Brause am Husumer Hafen. Neben dem Willkommen war es aber auch ein Abschied. So geht der bisherige DGB-Kreisvorsitzende Klaus Kasparek in den wohlverdienten Ruhestand. Sein Nachfolger im Amt ist Mathias Wötzel, Betriebsrat im Husumer Werk des Windkraftanlagenherstellers Repower.

Und Wind ist auch eines der großen Themen des neu gewählten Kreisvorstandes. Mathias Wötzel: „Es macht mich richtig wütend, wie die derzeitige Bundesregierung die Energiewende blockiert und damit Arbeitsplätze gefährdet. Die Energiewende ist die Chance für die Westküste, industriepolitisch nicht völlig abgehängt zu werden. Betriebe, Beschäftigte und auch Investoren brauchen aber Investitionssicherheit und klare Signale von der Bundesregierung, dass die Windenergie Zukunft hat.“ Wötzel machte aber auch klar, dass die Beschäftigten der Branche beteiligt sein müssen: über Betriebsräte und Tarifverträge. Bei Repower gibt es seit 1. Mai einen Tarifvertrag.

Die Arbeitsbedingungen im Tourismus liegen dem Kreisvorstand besonders am Herzen. „Wenig Geld, aber viel Stress – das ist pointiert zusammenfasst das Ergebnis unserer Pendler-Umfrage auf Sylt“, so Susanne Uhl, Regionsgeschäftsführerin des DGB im Nordwesten. Auch die Bahnverbindung zwischen Westerland und dem Festland müsse verbessert werden. Da gerade über die Ausschreibung von 2015 an verhandelt wird, sei das die Gelegenheit für die Gewerkschafter, sich einzumischen.

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erstellt am 19.Sep.2013 | 00:33 Uhr

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