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Husumer Nachrichten

15. Dezember 2017 | 08:05 Uhr

Wester-Ohrstedt : Markttreff-Neubau im Zeitplan

vom

Gemeindevertretung Wester-Ohrstedt tagte / Ortsschild wurde nach Afghanistan geschickt

shz.de von
erstellt am 23.Mai.2013 | 07:50 Uhr

Wester-Ohrstedt | Auch im fernen Afghanistan ist Wester-Ohrstedt bekannt, zumindest sind dort Soldaten aus dem Materialwirtschaftszentrum Wester-Ohrstedt der Bundeswehr stationiert. Und die haben sich rund um das von der Gemeinde spendierte gelbe Ortsschild in dem Land am Hindukusch gestellt, ein Foto gemacht und sich mit diesem für den Schilder-Gruß aus der Heimat bedankt. Das Bild soll, wie Bürgermeister Wolfgang Rudolph sagte, an der neu gestalteten Hinterwand des Versammlungsraums in der örtlichen Gastwirtschaft aufgehängt werden. Dort ist zur Ehrung der ehrenamtlichem Gemeindevertreter seit 1950 eine Auflistung aller Ratsmitglieder der vergangenen Wahlperioden bis heute erfolgt.

Trotz des langen Winters, so erläuterte der Bürgermeister weiter, sei mittlerweile die Bodenplatte des Markttreffs gegossen worden und die ersten Mauern errichtet. Er betonte, dass daher am Eröffnungstermin 1. November festgehalten werde. Der Partner-Markttreff in Schwesing, der wesentlich kleiner sei, werde vermutlich ebenfalls wie geplant, am 30. September seinen Betrieb aufnehmen können.

Beruhigend für die Einwohner: In einer Zusammenkunft der Gemeinde-Chefs von Wittbek und Wester-Ohrstedt, der Polizei, der Ordnungsämter und des Zeltfestveranstalters Hauke Thomsen einigte man sich darauf, die Straße zum Zeltfest von Wester-Ohrstedter Seite nicht mehr zu bewerben und quasi zur Einbahnstraße zu erklären. Somit sei mit weniger Begegnungsverkehr und weniger Bankettenschäden zu rechnen. Zudem habe sich der Zeltfest-Betreiber verpflichtet, nach der Veranstaltung das Müllproblem anzugehen, das schon häufiger Stoff für Diskussionen gesorgt hat.

Zwar sollten viele Gräben in der Gemeinde längst ausgebaggert sein, doch sei wegen der Unzuverlässigkeit des Unternehmens keine Einigung erzielt worden, berichtete Gemeindevertreter Carsten-Peter Carstensen. Daher müssen diese Arbeiten jetzt im Herbst nachgeholt werden.

Sein Kollege Christian Volquardsen teilte mit, dass aus der Kindergarten-Jahresrechnung 2012 eine Rückzahlung an die Gemeinde erfolge. Die genaue Höhe stehe aber noch nicht fest. Weiter berichtete er, dass der Kindergarten für das nächste Jahr voll belegt sei und bereits Stellen für die neue Krippe, die am 1. August ihren Betrieb aufnehmen soll, ausgeschrieben worden seien. Noch gebe es allerdings Probleme bei der Besetzung der Stelle der sozialpädagogischen Assistentin.

Die Gebührenabrechnung Schmutzwasser sieht Einnahmen von 27 694 Euro und Ausgaben von 41 230 Euro vor. Das Defizit wird aus der Rücklage bestritten.

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