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Husumer Nachrichten

17. Oktober 2017 | 15:37 Uhr

Besucherrekord : Markt als Magnet

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Das Wetter spielte mit: Zum Bauernmarkt in Schwabstedt kamen nach Veranstalterangaben mehr Besucher als zum traditionellen Pfingstmarkt. 75 Aussteller boten ihre Warenan.

Alle Erwartungen wurden beim traditionellen Bauernmarkt übertroffen. „Die Besucherzahlen liegen sogar über denen unseres Pfingstmarktes“, jubelte Hans-Hermann Salzwedel – für den diese Veranstaltung auch gleichzeitig ein Jubiläum bedeutete: An zehn der 18 Bauernmärkte nahm er als Marktvogt teil. Das Angebot der 75 Aussteller reichte von A wie Aal bis Z wie Ziegenkäse. Ein Traumergebnis auch für den Open-Air-Gottesdienst, der am Beginn eines jeden Bauernmarktes steht. Die 160 Stühle und 80 Strohballen reichten nicht aus – 450 Besucher sprachen eine deutliche Sprache und sangen stimmgewaltig mit. Stimmungsvoll umrahmten der Posaunenchor aus Mildstedt und die St. Jakobi-Kantorei den Gottesdienst von Pastor Michael Goltz.

„Unsere Marktbeschicker kommen aus ganz Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern und sie sind alle handverlesen“, sagte der Marktvogt. Veranstalter ist der HGV Kirchspiel Schwabstedt, die sechs Kirchspielsgemeinden unterstützen dabei. „Trotz zahlreicher anderer Veranstaltungen erreichen wir heute bei absolutem Topwetter auch eine Top-Beteiligung“, sagte Salzwedel. Der Markt stand unter dem Motto „Kommen, staunen und Genießen – mit Augen, Händen und mit dem Mund.“ Die Schirmherrschaft hatte die Vorsitzende des Landfrauenverein Friedrichstadt und Umgebung übernommen. „Viele Jahre sind wir schon gerne mit unserer Wiensupp und Schink sowie Kaffee und Kuchen dabei“, sagte sie, „und in diesem Jahr feiert unser Verein sein 40-jähriges Bestehen – ebenfalls in Schwabstedt!“ 280 Mitglieder aus 14 Gemeinden zählt der Verein. „Landfrauen und Bauernmarkt gehören zusammen“, unterstrich die Vorsitzende, „wichtig ist für beide der Einsatz für den ländlichen Raum. Dazu gehören das Angebot saisonaler Produkte, die fröhliche Gemeinschaft und das Gefühl der Verbundenheit.“

Die vielen Besucher frequentierten die Stände stark, deckten sich mit Obst und Gemüse ein, ließen alte Apfelsorten bestimmen. Umfangreich hatte der Geflügelzuchtverein Husum und Umgebung ausgestellt. Eine dichte Traube bildete sich bei den Dreschvorführungen der Oldtimerfreunde rund um den Glockenberg. Mit Ständen vertreten waren daneben die Jugendfeuerwehr, der Förderverein der Herzog-Ulrich-Schule und der Bund.

Am Stand der Kirche wurde die Kirchenwette aufgelöst. Sollten 4000 Gottesdienstbesucher bis zum nächsten Markt gezählt werden, dann erhalten die Diakoniestation ein ansehnliches Hochbeet, die Schule neue Bücherregale, wie sie in Büchereien stehen, und die Feuerwehr einen Notfallkoffer.

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