Höhepunkt der Eiderstedter Ringreiter-Saison : Marko Hansen ist König der Könige

Marko Hansen auf dem Weg zum Königstitel.
Marko Hansen auf dem Weg zum Königstitel.

In einem spannenden Stechen holte sich Marko Hansen aus Tetenbüll den Ringreiter-Titel König der Könige beim Wettbewerb in St. Peter-Ording.

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07. August 2018, 11:00 Uhr

Spannend bis zum Schluss war das Finale des Ringreiter-Wettbewerbs König der Könige, der zugleich den Höhepunkt und Abschluss der Eiderstedter Saison ist. Zum 48. Mal fand dieses Ereignis nun auf der Reitanlage Dreililien in St. Peter-Ording statt. Eingebettet ist es in die Nordseepferdeschau. 29 Reiter und Amazonen aus den neun Ringreiter-Vereinen der Halbinsel hatten sich dazu eingefunden.

Fürs kleine Finale hatten sich Vorjahreskönig Nils Broder Greve (Oldenswort), Marko Hansen (Tetenbüll), Landschaftskönig Jan Sievers (Witzwort), Sabine Peters (Osterhever), Sonja Gröhn (Jung Tönning) und Maik Peters (Osterhever) qualifiziert. Sabine Peters war gut in Form. Sie stach dreimal, Nils Broder Greve zweimal und verfehlte dann, Marko Hansen verfehlte zuerst, stach dann zweimal. Mit je 21 Ringen zogen sie ins Finale ein. In fünf Umritten waren mindestens drei Ringe zu stechen, um König der Könige zu werden. Im ersten Durchgang hatten alle drei Erfolg. Nach vier Umritten hatte Sabine Peters drei Ringe, Marko Hansen zwei und Nils-Broder Greve nur einen Ring. Beim fünften Ritt nutzte Hansen seine Chance, Sabine Peters aber verfehlte. Damit mussten beide noch mal ran. Angespannte Stille. Marco Hansen stach. Lauter Jubel. Sabine Peters auch. Ebenfalls wieder großer Jubel. Beide verfehlten danach. Trotzdem Beifall. Die Spannung stieg. Marco Hansen stach. Jetzt zitterte man mit Sabine Peters. Doch sie verfehlte. Und so wurde Marko Hansen König der Könige. Aus der Hand des Vorjahreskönigs gab es Federhut und Schärpe. Die goldene Lanze überreichte Reimer Hennings, Vorsitzender des Ringreiterbundes Landschaft Eiderstedt.

Nach den 20 Umritten war der Reiterverein Witzwort mit Nina Bienek, Jan Sievers und Anne Feddersen beste Mannschaft mit 49 Ringen. Sie erhielt aus der Hand von Reimer Hennings den Pokal. Den zweiten Platz errang die Oldensworter Ringreitergilde mit 45, und den dritten Platz teilen sich mit je 44 Ringen die beiden Ringreitervereine aus Osterhever und Tetenbüll. Preise gab es von der Husumer Volksbank, der Itzehoer Versicherung, dem Olsdorfer Krug, Schröder Bauzentrum, Paetow Garding und Meergrün Tating.

Die Leitung des Wettbewerbs mit Kommers und Umzug durch St. Peter-Dorf hatte Reimer Hennings, Vorsitzender des Ringreiterbunds Eiderstedt, unterstützt von Kirsten Agge und Katja Greve. Das Herrichten des Platzes hatte die Oldensworter Gilde übernommen.

Die Nordseepferdeschau bereicherte das Programm mit einer Quadrille der Nachwuchsreiter, Voltigieren und Dressurpräsentationen sowie Stafettenspringen.


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