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Husumer Nachrichten

16. Dezember 2017 | 06:48 Uhr

Rund um den Hafen : Maritimes im Mittelpunkt

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Magnet für Touristen und Einheimische: Die Interessengemeinschaft Husumer Hafen ändert ihr Konzept. Statt der traditionellen Fisch- gibt es jetzt Hafenmärkte.

von
erstellt am 04.Mär.2015 | 09:00 Uhr

Neuer Name – neues Konzept: Aus den traditionellen Fischmärkten, die die Interessengemeinschaft Husumer Hafen (IGHH) seit gut 15 Jahren im Sommerhalbjahr veranstaltet, werden jetzt Hafenmärkte. „Wir waren nicht mehr glücklich mit der Situation, es gibt zu viele Fischmärkte in der Region und die sind alle auf dem absteigenden Ast“, sagt Maren Loof, die Vorsitzende der IGHH. Daher wurden gleich Nägel mit Köpfen gemacht und eine Agentur eingekauft, die sich um die Neuausrichtung kümmern sollte.

„Wir bringen da frischen Wind herein – weg vom alten Fischmarkt-Image“, sagt Uwe Bröcker vom Hansen Event-Team aus Schönberg, das auch Märkte und Feste in Flensburg und Laboe organisiert. Zunächst einmal sollen die Ramsch-Stände größtenteils verschwinden: „Maximal ein Stand mit ,Mode aus Fernost‘ oder Handtaschen“, sagt er augenzwinkernd. Hochwertigere Waren sollen aber schon weiter angeboten werden.

„Dann zentralisieren wir Essen und Trinken: Die entsprechenden Stände werden dichter um die zahlreichen Sitzgelegenheiten gruppiert.“ Und das Wichtigste: Nicht mehr der Fisch steht künftig im Mittelpunkt, sondern der Hafen. „Das war bisher ein Schwachpunkt: Besucht ein Gast einen Fischmarkt in Husum, erwartet er doch mindestens einen Kutter, der am Kai liegt und von dem aus frische Krabben verkauft werden“, erläutert IGHH-Schriftführer Hans von Wecheln. Das funktioniere aber nur in den seltensten Fällen, denn die Kutter seien während der Marktzeiten zumeist draußen auf See und zudem abhängig von den Tiden im Hafen. „Stattdessen werden die Hafenmärkte unter ein bestimmtes Thema gestellt wie Muscheln oder Wein zum Beispiel“, ergänzt Maren Loof. Und Fisch gäbe es in den umliegenden Geschäften und Restaurants ja mehr als genug.

Das Ziel der Neuausrichtung ist klar definiert: „Wir wollen die Hafenumgebung als Flaniermeile in den Köpfen der Einheimischen und der Gäste ständig präsent halten“, so von Wecheln. „Die Stadt will sich doch touristisch weiterentwickeln, und der Hafen ist ein wichtiger Mosaikstein in diesem Bereich für die Stadt.“

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