Husum Shopping-Center : Lokaltermin auf der Großbaustelle

Volkmar Drescher zeigt den Besuchern den Belegungsplan. Links von ihm Bauleiter Ulf Strey.
Volkmar Drescher zeigt den Besuchern den Belegungsplan. Links von ihm Bauleiter Ulf Strey.

Mitglieder des Bau- und des Umwelt- und Planungsausschusses besuchten das entstehende Gebäude und ließen sich danach die verwendeten Materialien zeigen.

23-10925294_23-55398006_1381138902.JPG von
24. Februar 2018, 07:00 Uhr

Husums Shopping-Center nimmt Gestalt an – davon konnten sich die Mitglieder des Bau- und des Umwelt- und Planungsausschusses vor ihrer gemeinsamen Sitzung persönlich überzeugen. Volkmar Drescher, Leiter Produktentwicklung bei der für Errichtung und Betrieb des Centers verantwortlichen Prelios Immobilien Management GmbH, und Ulf Strey, Bauleiter der Firma WSP, führten die durch Mitarbeiter der Husumer Bauverwaltung verstärkte Gruppe über die gesamte Baustelle – vom Erdgeschoss bis hin aufs Dach.

„Neu hinzugekommen als Mieter sind ECCO und Schuhpark sowie Esprit und Vodafone“, erläuterte Drescher den Besuchern, die von der schieren Fläche beeindruckt waren, die der Ankermieter H&M sowie der große Edeka-Markt im Einkaufszentrum einnehmen werden. „Und im Essensbereich, der einen zusammenhängenden Sitzbereich im Erdgeschoss haben wird, sind jetzt auch ein indisches und ein asiatisches Konzept vertreten“, so Drescher weiter. Insgesamt seien mittlerweile mehr als 60 Prozent der Fläche vermietet.

Die Arbeiten seien im Zeitplan, sagte Strey. „Im Mai beginnen wir hier mit dem Innenausbau.“ Mitte nächsten Jahres soll das Shopping-Center fertig sein: „Das hatten wir auch angepeilt – Frühjahr bis Sommer 2019“, so Drescher.

Im Anschluss wurden den Ausschussmitgliedern im Rathaus von Architekt Ekkehard Voss die verwendeten Baumaterialien präsentiert und deren Verwendung anhand von großformatigen Grafiken dargestellt. Die Verwendung heller Betonsteine stieß allerdings bei Alfred Mordhorst (CDU) auf Widerspruch: „Die Färbung ist nach ein paar Jahren weg, das weiß ich aus Erfahrung“, so der Stadtpolitiker, selber Bauingenieur. „Das kann man sich sparen und lieber gleich statt der billigen Betonsteine Klinker in der entsprechenden Farbe nehmen“, legte er den Investoren nahe. Voss verteidigte die Wahl: „Selbst wenn die Farbe verblasst, sind die Steine noch hell – und das ist allemal besser als grau.“

Ein paar Anmerkungen gab es zur Bepflanzung. Grünen-Fraktionschef Frank Hofeditz schlug vor, statt der geplanten Stauden Wildblumen zu nehmen: „Dann tun wir etwas für die gefährdeten Bienen wie für Schmetterlinge, die dort Nektar finden können.“

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen