Karlum : Löschfahrzeug ist in die Jahre gekommen

Gemeinde will sich beizeiten um Ersatz kümmern.

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09. April 2013, 08:15 Uhr

Karlum | Für das 24 Jahre alte Feuerwehrfahrzeug sollte sich die Gemeinde beizeiten nach Ersatz umsehen. Diese Empfehlung wurde den Karlumer Gemeindevertretern in der jüngsten Sitzung ans Herz gelegt.

Bürgermeister Werner Richardsen hatte das Thema in seinem Bericht zur Sprache gebracht. Er wies auf das hohe Alter des Feuerwehrlöschfahrzeugs und die in naher Zukunft vorgesehene Abgasnorm "Euro 6" hin, die die Fahrzeuge um rund 10 000 bis 12 000 Euro verteuern werde. Deshalb sei zu überlegen, ob man vielleicht schon jetzt ein neues Feuerwehrauto bestellen sollte, um die Mehrausgabe zu umgehen.

Michael Bruch, Mitarbeiter des Amtes Südtondern, wies darauf hin, im Hinblick auf die Abgasnorm seien für Feuerwehrfahrzeuge Ausnahmen möglich. Er riet dennoch, sich umgehend auf den Weg zu machen, da zwischen der genauen Beschreibung des gewünschten Kaufobjektes, der Antragstellung beim Kreis, der offiziellen Ausschreibung und der Auslieferung des Wagens ein Zeitraum von mindestens zwei Jahren vergehe. Ob danach überhaupt noch Löschfahrzeuge ohne "Euro 6-Norm" erhältlich seien, könne niemand vorhersagen. Auf alle Fälle aber sei man dann an das Ergebnis der Ausschreibung fest gebunden. Deshalb sei fachkundige Beratung zum nächstmöglichen Zeitpunkt dringend erforderlich. "Hermann", so Bürgermeister Richardsen zum Ortswehrführer Wannagat, "das ist dein Job!"

Bei einer Bereisung der Karlumer Gemeindestraßen, die gemeinsam mit Mitarbeiterin des Kreises unternommen wurde, habe man Reparaturbedarf am "Boverstedter Weg", am "Storlaner Weg" sowie an der "Waldstraße" festgestellt. An letzterer müssen dringend die Rabatten geglättet und befestigt werden.

Einstimmig beschlossen die Gemeindevertreter, das Ergebnis der nach dem kaufmännischen ("dopischen") Buchungsverfahren erstellten Eröffnungsbilanz der Gemeinde Karlum zum 1. Januar als richtig anzuerkennen. Sie weist eine Summe von 548 208,61 Euro auf.

Die Hauptsatzung der Gemeinde Karlum wurde auf Beschluss der Gemeindevertretung einigen gesetzlichen Änderungen angepasst. Dadurch entfiel der Prüfungsausschuss, dessen bisherigen Aufgaben dem auf fünf Mitarbeiter aufgestockten Finanzausschuss zugeschlagen wurde. Die grundsätzliche Öffentlichkeit aller Ausschusssitzungen ist inzwischen festgeschrieben.

Darum gebeten, zur Wahl der Schöffen der Geschäftsjahre 2014 bis 2018 einen Vorschlag einzureichen, nominierten die Gemeindevertreter Alfred Krakow. Er amtierte bereits in der auslaufenden Legislaturperiode als Schöffe, ohne bislang jedoch bei einer Gerichtsverhandlung eingesetzt worden zu sein.

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