Feuerwehr Oldenswort : Lob für die stete Einsatzbereitschaft

Die  Beförderten und Geehrten  mit  Wehrführer Günter Althof (l.) und  Barthold Wilkens  (vorne Mitte), der das Brandschutzehrenzeichen erhalten hat.  Foto: bdk
Die Beförderten und Geehrten mit Wehrführer Günter Althof (l.) und Barthold Wilkens (vorne Mitte), der das Brandschutzehrenzeichen erhalten hat. Foto: bdk

Die Freiwillige Feuerwehr Oldenswort hielt ihre Jahresversammlung ab. Im vergangenen Jahr wurden die Löschprofis zu 14 Notfällen gerufen.

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28. Januar 2011, 08:35 Uhr

Oldenswort | Eine besondere Auszeichnung wurde Barthold Wilkens in der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Oldenswort zuteil: Der Oberfeuerwehrmann erhielt für seine 25-jährige Dienstzeit das Brandschutz ehrenabzeichen in Silber. "Auch im Namen der Gemeinde danke ich dir für deinen unermüdlichen Einsatz ums Gemeinwohl", sagte Bürgermeister Frank-Michael Tranzer, nachdem er dem überraschten 63-Jährigen die vom Innenminister unterzeichnete Urkunde überreicht hatte. Rückblickend stellten beide fest, dass sich die Aufgaben der Wehr in den vergangenen Jahren grundlegend gewandelt haben. Immer seltener gelte es, Brände zu bekämpfen. Statt dessen stehe jetzt die technische Hilfsleistung im Vordergrund.

Das belegte auch der Jahresbericht des Wehrführers Günter Althof. Bei den insgesamt 14 Einsätzen im vergangenen Jahr ging es nur in drei Fällen darum, Feuer zu löschen, darunter bei einem größeren Hotelbrand in St. Peter-Ording. Die übrigen Alarmierungen erfolgten zumeist nach Verkehrsunfällen, von denen sich erneut viele in der berüchtigten "Jans-Kurve" ereignet hatten. "Das sind oft schwere Einsätze, die ihr vorbildlich gemeistert habt", sagte Althof und dankte seinen Mitstreitern. Darüber hinaus betätigten sich die 33 Aktiven als Helfer in der Not. So mussten sie eine Wohnungstür aufbrechen, weil während der Abwesenheit der Bewohner eine Wasserleitung geplatzt war oder dicke Äste absägen, die in einem Sturm auf die Straße zu fallen drohten. Unversehrt konnte im Dezember in Rothenspieker ein Pferd aus einem Graben gerettet werden.

Fortbildung wird bei den Oldensworter Feuerwehrleuten groß geschrieben. Regelmäßig beteiligen sie sich an Übungen und Fortbildungen. Unverzichtbar ist ihre Mitwirkung am kulturellen Leben der Gemeinde, wie beim Osterfeuer und beim Spezialitätenmarkt. "In diesem Jahr findet auch wieder das Laternelaufen statt", versprach Althof. Am

7. Februar beginnt um 19.30 Uhr im Gerätehaus ein "Erste-Hilfe-Lehrgang", an dem sich auch Führerschein-Aspiranten beteiligen können.

Über die Ereignisse in der Jugendabteilung berichtete Markus Sältz. Er dankte allen für die vielfältige Unterstützung. Ganz besonders hob er das Engagement von Frauke Spreckelsen hervor: "Sie ist immer für uns da." Von den Junioren in den Kreis der Aktiven wechselte Thies Jöns.

Eine weitere Sprosse auf der Karriereleiter erreichte Axel Pauls: Er wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Lobend erwähnte der Wehrführer dessen spontane Bereitschaft, den Posten des Funkwarts zu übernehmen. Außerdem erhielt Pauls die Bandschnalle für seine zehnjährige Mitgliedschaft. Zu Oberfeuerwehrmännern beförderte Althof Marcel Wiese und Patrick Wiese sowie Markus Sältz zum Löschmeister. Weitere Bandschnallen erhielten Hans-Peter Jebe, Malte Jakobs und Björn Frauen-Berens.

Den Gruß des Amtes Eiderstedt überbrachte der stellvertretende Amtsvorsteher Hans Jacob Peters. Er hob die wertvolle Jugendarbeit der Wehren hervor und dankte den Aktiven für ihr Engagement sowie den Arbeitgebern für die notwendigen Freistellungen. Tranzer appellierte angesichts des demographischen Wandels an alle Beteiligten, die Nachwuchswerbung zu intensivieren. Die gefährliche Jans-Kurve soll im Zuge des Ausbaus der B 5 deutlich entschärft werden, teile er mit. Wie Tranzer dankte auch Amtswehrführer Norbert Bies allen für die geleistete Arbeit. Lobend erwähnte er die gute Kooperation aller Wehren auf der Halbinsel.

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