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Einzigartiges Angebot in St. Peter-Ording : Lob für den Westküstenpark

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Gerald Will, wiedergewählter Vorsitzender des Fördervereins, versprach weitere finanzielle Unterstützung. Eines der wichtigsten Projekte des Tierparks in St. Peter-Ording ist die Pflege des Weißstorchs.

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erstellt am 05.Feb.2014 | 17:00 Uhr

Die Wiederansiedlung der Weißstörche auf Eiderstedt und darüber hinaus wertete Parkleiter Peter Marke als einen Erfolg seines Westküstenparks. Etwas verschmitzt meinte er in der Jahresversammlung des Fördervereins: „Jeder Storch, der hier aufwächst, kann frei entscheiden, was er machen will.“ Das tun sie denn auch zur Genüge. Sie bauen ihre großen Nester auf den Pfählen der Volieren im Park oder lassen sich im Umland nieder, verbandeln sich mit neuen, von außen kommenden Partnern, bleiben im Winter hier oder fliegen sowohl auf der Ost- oder Westroute nach Afrika. Alles belegt durch die Beringung, die jeden Sommer im Westküstenpark stattfindet.

Diesem langfristigem Erfolg stellte Marke besondere Veranstaltungen im vergangenen Jahr gegenüber. So fand Kreft’s Puppenbühne große Anerkennung bei kleinen und großen Besuchern. Er dankte der Jugendfeuerwehr für ihren Einsatz beim Feuerfest. Die gemeinsamen Veranstaltungen mit dem Kinderspielhaus der Tourismus-Zentrale St. Peter-Ording hob er lobend hervor. Besonders erfreut zeigte sich Marke über das gut angenommene Angebot „Barrierefreies Tierpark-Erlebnis“. Natürlich muss in einen Park ständig investiert werden. In den vergangenen beiden Jahren wurden mehr als 200 000 Euro ausgegeben. Größere Bau- und Renovierungsarbeiten stehen für 2014 ins Haus.

Gerald Will, Vorsitzender des Fördervereins, versprach, die Mittel des Zusammenschlusses wie in den Jahren zuvor in direkter Absprache mit dem Parkleiter für besondere Maßnahmen einzusetzen. Er dankte Peter Marke und seinen Mitarbeitern für ihre geleistete Arbeit. „Der Park ist ein fester Bestandteil des Angebotes unseres Ortes.“

Kassenwart Bernd Paulsen zeigte sich zufrieden mit der Finanzlage. Norbert Bies und Peter Lehmann hatten die Kasse geprüft und sprachen sich für eine Entlastung des Vorstandes aus, die dieser auch einstimmig von den zahlreich anwesenden Mitgliedern erhielt. Ebenso einstimmig gingen dann die Wahlen vonstatten: Vorsitzender wurde wieder Gerald Will, sein Stellvertreter Bernd Paulsen, Susanne Kühn Kassenwartin und Helmut Meeder blieb Schriftführer.

In der Aussprache wurde dringend die baldige Anbindung des Westküstenparkes (Robbarium) an die neue Seewasserleitung gefordert. Obwohl die Arbeiten fast abgeschlossen sind, verzögerten sich die letzten Maßnahmen. Doch am kommenden Freitag heißt es nun Wasser marsch, wie Bürgermeister Rainer Balsmeier jetzt erklärte.

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