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Husumer Nachrichten

18. November 2017 | 02:14 Uhr

Bredstedt : Lehrschwimmbad ausgebucht

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der Schulverband sieht seine Investitionen in die Bad-Sanierung bestätigt.

Seit Beginn des neuen Schuljahres steht der Nutzungsplan für das kleine Hallenbad im Kellergeschoss der Sporthalle an der Standortschule Bredstedt. Genutzt wird sie auch von der ebenfalls seither an den Start gegangenen Grundschule Breklum-Bredstedt-Bordelum. „Täglich findet Schwimm-Unterricht laut Lehrplan für die Schüler der Schulen unseres Schulverbandes statt“, stellte Verbandsvorsteher Dr. Edgar Techow in der jüngsten Sitzung des Schulverbandes Mittleres Nordfriesland fest. „Das Lehrschwimmbecken ist an allen Tagen ausgebucht, auch durch weitere Gruppen nachmittags und abends.“ Erfreulich sei, dass Lehrkräfte aus allen Schulen mittlerweile die entsprechenden Befähigungen dazu haben. So hätten sich denn alle Investitionen für neuen sanitären Anlagen inklusive Duschen, Einbau neuer Fliesen und Sanierung der Technik gelohnt. Derzeit sei die Fachfirma in Zusammenarbeit mit dem Hausmeister dabei, das noch existierende Problem des mit 30 Grad zu warmen Wassers und der durchschnittlichen Raumtemperatur von 32 Grad zu lösen.

Geklärt werden müsse nun noch, so Techow, wie die anfallenden Beförderungskosten von rund 95  580 Euro für die Schüler aus Bordelum, Langenhorn, Breklum, Joldelund und Drelsdorf zu den Schwimmstunden nach Bredstedt verrechnet werden sollen. Auf Vorschlag der Verwaltung gebe es zwei Möglichkeiten. Zum einen könne man anteilig nach Schülerzahlen in den Kommunen umrechnen oder generell pauschal mit den Gemeinden abrechnen. Folgenden Vorschlag von Ausschussmitglied Horst Petersen, Langenhorns Bürgermeister, nahm die Runde mit einer Enthaltung an: „Der Schulverband sollte die Kosten als Solidargemeinschaft in voller Höhe bezahlen. Sie kommen sowieso durch die Umlage wieder in die Kasse“, so seine Anregung.

Bauausschuss-Vorsitzender Reiner Hansen informierte über die im Rahmen der kürzlichen Schulbereisung getroffenen Empfehlungen, die die Gremiumsmitglieder einstimmig absegneten. „Es war nicht viel zu bemängeln. Die in den vergangenen Jahren kontinuierlich durchgeführten Maßnahmen an unseren Schulgebäuden haben sich ausgezahlt“, erklärte Hansen. So muss in der Grundschule Breklum die Eingangstür am Hauptportal erneuert, ferner der Fallschutz eines Spielgerätes im Innenhof ausgetauscht werden. Im Außenbereich der Bredstedter Gemeinschaftsschule wird das noch fehlende Schild „Sammelpunkt“ im Rahmen der Brandsicherheit installiert. Im Pausenbereich soll der Essensbereich durch einen Vorhang zwischen den Betonpfeilern abgetrennt werden. Auf dem Schulhof der Grundschule Bredstedt wird ein Zaun gesetzt, um die Kinder vor manchmal herabfallenden Ästen oder Zweige der alten Bäume zu schützen. Der zuständige Förster sprach sich gegen eine Rodung aus, weil sie ortsprägend, gesund und stabil sind.

Im hinteren Flurbereich der Grundschule Bordelum soll ein für den Unterricht nutzbares Doppelwaschbecken mit Fliesenschild eingebaut werden. In der Grundschule Langenhorn ist das Lehrerzimmer sanierungsbedürftig. Farbe und Einrichtung sind zu erneuern. Im Ausgaberaum des Küchenbereiches wird eine Akkustikdecke eingebracht. Ein behindertengerechtes WC ist für die Sporthalle vorgesehen, da es bisher in der Schule nur eines im Altbaugebäude gibt. In der Grundschule Joldelund steht der Flur zum Malen an. Nach einem Einbruch soll auf ein Transpondersystem umgestellt werden. In der Grundschule Drelsdorf gab es nichts zu meckern.

Weiter gab Hansen einen stichwortartigen Überblick über die in diesem Jahr abgeschlossenen Maßnahmen, so das abgearbeitete Brandschutzkonzept in der Breklumer Schule, die Aufbringung des neuen Hallenbodens in Drelsdorf oder der Einbau neuer Fenster in der Pausenhalle der Schule Langenhorn. „Dafür gebührt Christoph Brockmann von der Bauabteilung beim Amt großer Dank“, so Hansen.

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