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Attraktive City für Friedrichstadt : Leerstand den Kampf angesagt

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Friedrichstädter Stadtvertreter suchen das Gespräch mit der Wirtschaft, um das Stadtzentrum zu beleben. Geplant ist, ein Einzelhandelskonzept von der Fachhochschule Heide erstellen zu lassen.

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erstellt am 21.Apr.2014 | 17:00 Uhr

Wie in vielen Städten des Landes hat auch das Holländerstädtchen mit vielen Leerständen in der Innenstadt zu kämpfen. Besonders in der Fußgängerzone, so beklagten mehrfach Geschäftsleute, wirke sich der Leerstand negativ aus, denn die Attraktivität der Einkaufsstraße schwinde dadurch.

Schon seit langem bemüht sich die Stadt, eine Lösung zu finden. Nun gab es zu dem Thema Stadtentwicklung einen Workshop in der Kultur- und Gedenkstätte Ehemalige Synagoge. Neben allen Kommunalpolitikern waren auch alle bürgerlichen Mitglieder der Ausschüsse eingeladen, daran teilzunehmen. Eines der Hauptthemen war dabei die Belebung der Innenstadt. Bereits zuvor hatte es mehrfach in verschiedenen Ausschuss- und Stadtvertreter-Sitzungen den Vorstoß gegeben, Kontakt mit der Fachhochschule Westküste in Heide aufzunehmen, da dort unter anderem auch Einzelhandelsstudien erstellt werden. Denn große Vorteile sehen die Friedrichstädter Lokalpolitiker auch darin, dass die klamme Stadtkasse durch eine studentische Studie nicht ganz so sehr belastet wird, wie durch die Beauftragung eines Planungsbüros. Doch leider, so Bürgermeister Eggert Vogt, habe die Fachhochschule in diesem Jahr keinen Termin mehr für eine solche Studie frei.

Mehrheitlich sprachen sich daher die Workshopteilnehmer dafür aus, wie in der jüngsten Stadtvertreter-Sitzung mitgeteilt wurde, dass nun eine Zusammenkunft mit der Nachfolgeorganisation des Handels- und Gewerbevereins „Wir für Friedrichstadt“ und „Aktion 2021 “ stattfinden soll. Die dann von den Gewerbetreibenden vorgetragenen Wünsche könnten zusammengefasst und in eine Studie, die dann 2015 anlaufen soll, berücksichtigt werden.

Durch ein Einzelhandelskonzept erhofft die Stadt, dem Leerstand in der Stadt begegnen zu können. Die Geschäftsleute klagen seit Jahren über hohe Mieten und ein zu kurzes Saisongeschäft, denn in den Sommermonaten müssten sie quasi den Umsatz eines ganzen Jahres erzielen. Die Stadtvertreter waren der Ansicht, dass Kontakt mit der Fachhochschule aufgenommen werden soll, um im nächsten Jahr loslegen zu können.

Mehrheitlich stimmten die Stadtvertreter auch dem Abriss der durch einen umgestürzten Baum zerstörten Brücke über den Mittelburggraben zu. Während des Orkans „Christian“ war eine mächtige Weide auf die Holzkonstruktion gestürzt. Nun soll sie in der Woche nach Ostern abgerissen werden. Das noch gut erhaltene Bongossiholz soll wiederverwertet werden. Unter anderem das Geländer, es ist für eine kleine Aussichtsplattform am Ostersielzug vorgesehen, die im Herbst aufgeschüttet wird. Die alte Plattform wurde im Zuge der Spundwandsanierung abgerissen.

Feierlich wurde in der Sitzung Stadtwehrführer Birger Thomsen für weitere sechs Jahr in seinem Amt verpflichtet, nachdem er zuvor von seiner Truppe wiedergewählt worden war.

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