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Stromfressern auf der Spur : LED-Lichter ersetzen 3000 Glühbirnen

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Durch Spendengelder finanziert der HGV Bredstedt die Installation von LED-Lichtern im Wert von 7500 Euro auf dem Weihnachtsmarkt. Die alten Stromfresser mussten aufgrund zu hoher Kosten ausgetauscht werden.

Die Innenstadt von Bredstedt leuchtet von ihrer schönsten Seite. Pünktlich zur Vorweihnachtszeit ist es dem Handels- und Gewerbeverein wieder gelungen, die endlos langen Lichterketten und Sterne entlang der Osterstraße und auf dem Marktplatz anzubringen, um eine wohlige Atmosphäre zu schaffen. Wie jedes Jahr, nicht nur zur Freude des HGV, sondern für alle, die etwas in der Stadt zu erledigen haben, durch die Geschäfte bummeln oder dort arbeiten. Klar war es allerdings nicht, dass sich Bredstedt 2014 wieder in vollem Lichterglanz zeigen kann.

Denn nicht nur die Stromkosten schlugen ordentlich zu Buche – die weiteren Weihnachtsaktivitäten, wie Schweinchenjagd und der Weihnachtsmarkt kosten viel Geld. „Wir mussten handeln, aber einsparen konnten wir nur mit Blick auf die Beleuchtung“, so Michael Thomsen, Vorsitzender vom HGV. Im Fokus: Die annähernd 3000 Glühbirnen, die sich als Stromfresser erwiesen, mussten ausgetauscht werden. Die Nettosumme 7500 Euro stand demnach im Raum, um neue, effizientere Glühbirnen zu kaufen, die dauerhaft die Stromkosten senken. „Geld, dass wir als Verein nicht aufbringen konnten“, wie der Vorsitzende erzählte.

Nach wie vor beteiligen sich Mitglieder des HGV, Geschäftsleute sowie Privatpersonen, die nicht in dem Verein sind, finanziell an dem Lichterglanz und zeigen sich solidarisch. Allerdings ging es in diesem Jahr vorrangig um eine Neuanschaffung, bevor die Elektriker überhaupt zum Einsatz kommen und die Stromkästen anfangen zu tickern. Michael Thomsen streckte seine Fühler aus und wurde bei der Nord-Ostsee-Sparkasse fündig. „Da wir stark im Bereich der regenerativen Energien sind und uns mit der Region verbunden fühlen, passt das Thema sehr gut zu uns“, so Nospa-Direktor Enno Körtke. Gemeinsam entwickelte er mit Michael Thomsen und Olaf Küter, ein weiterer Vertreter des Nospa-Vorstandes, eine Lösung für das Problem und die lag im wortwörtlichen Sinn quasi vor der Haustür.

In Nordfriesland gibt es viele Unternehmen, die sich mit regenerativen Energien beschäftigen. Einige von ihnen sagten sofort ihre Unterstützung zu, damit Bredstedt auch künftig zur Weihnachtszeit hell erleuchtet ist. Ein Drittel der Kosten für die Neuanschaffung übernahm die Nospa, die anderen zwei Drittel teilten sich die Unternehmen: Nordgröön Energie aus Niebüll, Windpark Reußenköge, GP Joule Reußenköge, S.A.T. aus Struckum, Provinzial Bredstedt, Northtec Bredstedt, Stadtwerke Bredstedt sowie die Stadt selbst. „Wir sind dankbar für diese Partner an unserer Seite. Die Stadt muss hell bleiben und wir haben ein Zeichen gesetzt“, freute sich Michael Thomsen.




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