Sportpark Hattstedt : Laufbahn nicht vor 2019

In die Modernisierung  der Sportanlagen in Hattstedt wird zurzeit viel investiert.
In die Modernisierung der Sportanlagen in Hattstedt wird zurzeit viel investiert.

Die geplante Laufbahn im Sportpark Hattstedt kann erst im nächsten Jahr realisiert werden. Zunächst ist nämlich eine Baugrunduntersuchung notwendig.

shz.de von
04. September 2018, 17:32 Uhr

Hattstedt | In der Sitzung des Hattstedter Sport- und Naturausschusses wurden vom Planer Arne Siller noch einmal die Voraussetzungen für die Sanierung der maroden Laufbahn erläutert (wir berichteten). „Der konkreten Kostenermittlung sowie der Ausschreibung vorausgehen müssen noch eine qualifizierte Baugrunduntersuchung und ein genaues Aufmaß“, erklärte der Fachmann. Die Kosten für die entsprechenden Gutachten bezifferte er mit insgesamt rund 2200 Euro. Da das Jahr bereits weit fortgeschritten sei, sei mit dem Bau in diesem Jahr nicht mehr zu rechnen. „Wir sollten jedoch die kommenden Monate nutzen, um das Projekt so weit vorzubereiten, dass es im Frühjahr losgehen kann“, sagte er.

In der Maßnahme vorgesehen sind eigentlich eine 100-Meter-Bahn mit Auslaufstrecke, eine Weitsprung- sowie eine Hochsprunganlage. Auf Letztere müssen die Leichtathleten des TSV jedoch wohl noch eine Weile verzichten. Denn die vorgesehene Fläche zwischen Laufbahn, dem Lüftungsgebäude der Heizung und dem Fußballfeld reicht für den benötigten beidseitigen Anlauf auf den Hochsprung nicht aus. Beschlossen wurde deshalb einstimmig, die Anlage nun erst einmal in die Warteschleife zu stellen. Ganz aufgeben will der Ausschuss sie aber nicht. „Vielleicht gelingt es uns dafür ein weiteres Projekt anzuschieben, für das wir die neuen Fördertöpfe des Landes anzapfen können“, sagte der Ausschussvorsitzende Rolf Stechmann.

Für den geplanten Verbindungspfad zwischen der Wurfanlage und der Kummel-Heidefläche wurde die Schließung eines Nutzungsvertrags mit dem Eigentümer beschlossen. Dieser habe diesem bereits zugestimmt, so Stechmann.

Im Rahmen der ökologischen Entwicklung des Sportparks soll entlang der Parkplätze am Schobüller Weg außerdem ein Wall als Naturraum angelegt werden. „Geschützt wird so aber auch der Radweg, weil die Autos ihn dann nicht kaputt fahren können“, erläuterte Stechmann. Ebenfalls weiter verfolgt werden sollen die Anlage eines Fledermausbergs und die Aussaat von Blühstreifen als Nahrungsangebot für Insekten.

Ferner bestimmten die Mitglieder Karl-Heinz Hansen (SPD) zum stellvertretenden Ausschuss-Vorsitzenden. Als bürgerliches Mitglied wurde Wienke Hansen-Lindemann (WGH) verpflichtet.

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