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Auszeichnung für Günther Hunecke : Langenhorn ehrt Bürger des Jahres

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Auf dem Neujahrsempfang bedankt sich der Vorstand des Gewerbevereins bei Günther Hunecke für seine Verdienste um Langenhorn seit 1977. Er hatte seinerzeit die Idee, ein Sommerfest zu veranstalten.

Spannung lag beim Neujahrsempfang des Gewerbevereins Langenhorn und der Gemeinde in der Gaststätte Westermöhl in der Luft. Die Auszeichnung für Langenhorns Bürger des Jahres stand an. Alle zwei Jahre wird eine Person aus der Mitte der Gemeinde besonders honoriert. „Nach einstimmigem Votum ehren wir ein verdientes Mitglied unseres Gewerbevereins. Es ist Günther Hunecke“, verkündete Janne Petersen für den Vorsitzenden, Sönke Richardsen.

Hunecke sei es gewesen, der die Idee zur Durchführung eines Sommerfestes gehabt habe. Seit der Geburtsstunde im Jahr 1977 habe er sich immer aktiv mit eingebracht und es mit allen Verantwortlichen zu dem gemacht, was es heute ist: Ein Ereignis der Region, zu dem es alljährlich viele Menschen in die Gemeinde zieht. „Du warst und bist durch Deine ruhige, verlässliche Art immer Ruhepol des Festes. Danke für Dein Engagement“, betont Janne Petersen. Der Laudator freute sich über ein volles Haus und begrüßte mit launigen Worten Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Vereinen sowie viele Bürger zum gesellschaftlichen Ereignis des Jahres. „Wir Unternehmer in Langenhorn sind zufrieden. Ich höre nur von vollen Auftragsbüchern. Wir freuen uns, dass die Kommune ein weiteres Gewerbegebiet überplant“, erklärte Petersen.

Im Anschluss gab der Bürgermeister einen Bericht zur Lage der Gemeinde ab. Großes Lob zollte Horst Petersen den Gewerbetreibenden. Durch Rekord-Gewerbesteuereinnahmen von 1,7 Millionen Euro, war der Abschluss des Haushaltes 2015 fast eine Punktlandung. „Wir sind bemüht, eine Gewerbefläche zu bekommen, zumal mindestens fünf Firmen in den Startlöchern stehen. Wo sie sich befindet, möchte ich noch nicht sagen“, so der Bürgermeister. Zwei Flächen werden favorisiert, doch dort müsse laut Planer ein Quadratmeterpreis von mehr als 40 Euro angesetzt werden. Das sei zu viel. „Wir arbeiten intensiv daran“, so Petersen.

Bei der Aufstellung des Haushaltes 2016 mussten noch mehr unabänderliche Ausgaben angesetzt werden als im Vorjahr. Die Kreisumlage sei um 68.000 Euro erhöht worden und betrage 1,175 Millionen Euro. Die Amtsumlage erhöhe sich um 39.000 Euro und liege bei 603.000 Euro. Der Schulverband Mittleres Nordfriesland benötigt 506.000 Euro, 31.000 mehr als 2015. Hinzu kommen Kosten für auswärtige Schüler mit 149.000 Euro. Bei den Kindergärten waren 92.000 Euro mehr zu berücksichtigen. Weil der Bedarf gestiegen ist, wird eine reine Krippengruppe sowie eine gemischte Gruppe mit jungen und älteren Mädchen und Jungen vorgehalten. Längere Öffnungszeiten und mehr Angebote kosteten eben mehr.

Die Biogasanlage kostet wie der Bauhof mit rund 200.000 Euro. Die gesamten Kosten von 3,81 Millionen Euro war für die Bürger kein Diskussionsgrund. „Als investive Maßnahmen haben wir die Erschließung des Baugebietes am Pastorat, für den Kauf des Baulandes am Clausensweg, sowie Erwerb von Fläche für ein Gewerbegebiet mit aufgenommen. Den Ausbau der Theodor-Storm-Straße haben wir um ein Jahr geschoben“, informiert der Bürgermeister. In Sachen Windkraft werde der Bereich zwischen der Dorfstraße und Efkebüll überplant. „Uns ist bewusst, dass es sich um charakteristischen Landschaftsraum handelt. Wie man aber landesweit damit umgehen wird, wissen wir noch nicht“, so Petersen weiter. In Aussicht gestellte Gutachten des Landes müssen abgewartet werden. Wenn dort Windkraft ausgeschlossen sei, dann solle es so sein. Die Windparks seien aber gebeten worden, Flächensicherung zu betreiben, damit keine auswärtigen Investoren in die Kommune kommen. „Wir werden nicht alles dicht bauen lassen“, betont der Bürgermeister.

Flüchtlinge prägten das Jahr 2015. „Ich kann verstehen, dass Menschen ihr Land verlassen, wenn alles in Trümmern liegt und die Angst den Tagesablauf beherrscht. Hoffentlich gelingt es, die Lage zu beruhigen“, so Petersen. In Langenhorn sind derzeit 40 Flüchtlinge dezentral untergebracht. Das sei der richtige Weg, um eine Integration hinzubekommen. Helft alle mit, dass die Flüchtlinge sich nicht fremd fühlen“, so der Bürgermeister abschließend.

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