Ein Leerstand weniger : Landesberufsschule ist verkauft

In die ehemalige Berufsschule soll wieder Leben einziehen.
In die ehemalige Berufsschule soll wieder Leben einziehen.

Ein Investor aus Berlin hat das Gebäude in Garding übernommen, das seit Anfang 2006 leer steht. Das gab Bürgermeister Ranjet Biermann in der Bauausschuss-Sitzung bekannt. In dieser bemängelten mehrere Bürger außerdem das Erscheinungsbild der Stadt.

shz.de von
25. Juni 2014, 14:00 Uhr

Endlich, nach jahrelangem Warten und etlichen Anläufen ist die ehemalige Landesberufsschule für Zentralheizungs- und Lüftungsbauer in Garding verkauft. „Der neue Eigentümer ist ein Berliner Planungsbüro“, sagte Bürgermeister Ranjet Biermann in der Sitzung des Bauausschusses. Die Frontseite werde nach derzeitigem Stand erhalten bleiben. Dagegen werde die Rückseite überplant. Weitere Einzelheiten wurden allerdings im nicht-öffentlichen Teil beraten, da hierbei personenbezogene Daten genannt wurden.

In der Sitzung wiesen Einwohner auf zahlreiche Mängel im Stadtbild hin. So sei die Bepflanzung im Kaspar-Hoyer-Ring eine reine Katastrophe. In diesem Zusammenhang wurde die Frage aufgeworfen, wer für die Pflege zuständig sei. Auch entlang der Straße Hahneburg gebe es Mängel, die dringend beseitigt werden müssten. An manchen Stellen habe sich der Bürgersteig abgesenkt, was eine Gefahrenquelle darstelle, so eine Zuhörerin. Auch ein Gullydeckel stelle ein verkehrstechnisches Problem dar. Der Vorsitzende Bernd Petersen (CDU) versprach, den Hinweisen nachzugehen. Auch mit den neuen Straßenlampen mit LED-Technik gibt es offensichtlich Probleme, wie Volker Ketels als Zuhörer berichtete. „Manche Stellen sind sehr gut ausgeleuchtet, andere dagegen sind verhältnismäßig dunkel.“ Petersen regte an, die Problemzonen zu notieren und zu melden.

Weiter wurde moniert, dass auf dem großen Parkplatz am Einkaufszentrum das Hinweisschild „Ausfahrt“ fehle. Und in der Einwohnerfragestunde kam dann noch die Norderstraße zur Sprache. Übertriebene Katzenliebe führe dazu, dass sich die Anwohner belästigt fühlten. „Ihr Leidensdruck hat seine Grenze erreicht“, so ein Betroffener. Petersen versprach, sich auch darum zu kümmern. Ein weiteres Thema waren die öffentlichen Toiletten. „Sie sind unsere Visitenkarte und sollte auch so behandelt werden“, regte ein Einwohner an. Auch dieses Problem soll nun durch Mitglieder des Bauausschusses angepackt werden, versprach der Vorsitzende.

Der Ausbau der Johannisstraße ist ins Stocken geraten. „Es geht um ein Grundstück, das zum Ausbau benötigt wird“, bestätigte der Bürgermeister auf Nachfrage. Jetzt soll ein Bebauungsplan für die Straße mit Gehweg erstellt werden. Der Stadtrat wird die endgültige Entscheidung treffen. Gute Nachrichten gab es zur Poppenbüller Straße. Dort werden Tempo-30-Schilder aufgestellt.

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