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Buntes Treiben in Friedrichstadt : Lampionkorso mit großem Feuerwerk

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

2013 musste der Korso wegen eines Gewitters abgebrochen werden: Im Juli nehmen die Friedrichstädter Festtage einen neuen Anlauf - vom 25. bis 27. Juli. Und die Musik von der großen Bühne auf dem Marktplatz endet am Freitag und Sonnabend erst um 1.30 Uhr.

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erstellt am 11.Apr.2014 | 16:00 Uhr

20 Teilnehmer und ein gemeinsamer Gedanke den Tourismus-Chefin Anke Stecher im Friedrichstädter Rathaus formulierte: „Wir wollen in diesem Jahr wieder ein schönes Lampionfest haben.“ Gleiches sagten sich die Planer auch im Vorjahr – doch Regen und Gewitter setzten während des Lampionkorsos ein. Die Veranstaltung musste abgebrochen werden, die Zuschauer flüchteten unter Vordächer und schützende Zelte. In einer Eilentscheidung verlängerte seinerzeit Bürgermeister Eggert Vogt das bunte Treiben auf dem Marktplatz bis 2 Uhr.

Für die Lampiontage, die vom 25. bis 27. Juli stattfinden, wünscht sich Security-Einsatzleiter Marco Schramm „mehr Rücksicht seitens der Taxifahrer und ausgewiesene Standplätze“. Fest vereinbart wurden Jugendschutzkontrollen in gemischten Gruppen aus Polizei, Ordnungsamt, Jugendamt und Sozialraumträger. Hinsichtlich der eingesetzten Polizeikräfte sagte Einsatzleiter Jan Peters: „Wir sind ausreichend besetzt.“ Die Wasserschutzpolizei wird nicht nur mit einem Streifenboot auf dem Wasser patroullieren, sondern gemeinsam mit der Schutzpolizei Dienst an Land versehen.

Wehrführer Birger Thomsen wies auf ein Problem hin, das bereits in den Vorjahren bestand: „Wir kommen mit unseren großen Fahrzeugen teilweise schlecht durch. Zum Teil werden eingerichtete Halteverbotszonen einfach missachtet.“ An dieser Stelle hakte Bürgermeister Eggert Vogt spontan ein: „Wir werden unsere Politesse losschicken.“ Auf jeden Fall werden die Feuerwehr-Einsatzkräfte die Straßen vor dem Start des dreitägigen Stadtfestes abfahren.

Seitens der Wasserschutzpolizei wies Michael Steffen auf einen 60-Meter-Radius rund um das Feuerwerk, der mit Feuerwehrschläuchen markiert werden muss hin. Und Ordnungsamtsmitarbeiterin Femke Postel stellte klar: „Das Betreten der Stege an den Sielzügen ist verboten“ Neu wird sein, dass das große Festzelt vom traditionellen Standplatz auf dem Stapelholmer Platz in das Parkgelände „Großer Garten“ verlegt wird. Für den Rettungsdienst sind DRK und DLRG gemeinsam zuständig. Einsatzkräfte und Rettungsfahrzeuge sind bereits von Freitag an vor Ort. Das große Sanitätszelt wird auf dem Stadtfeld stehen. DRK-Einsatzleiterin Irmgard Johns wünschte sich eine Ausschilderung zum Sanitätszelt. Mehrere Rettungswagen werden an unterschiedlichen Standorten postiert: An der alten Münze, beim Rathaus und im Bereich des Stadtfeldes. Michael Steffens (Wasserschutzpolizei) mahnte: Große Gefahr bestehe durch die Nähe des großen Festzeltes zur Treene: „Wenn da einer reinfällt – den finden wir nie wieder. Im Ostersielzug dagegen bestehen Chancen.“ Vereinbart wurde, dass die Örtlichkeiten vorher überprüft werden. Auch sollen Zufahrtwege für die Rettungswagen zum Wasser (Badestelle; Seglerheim) bestimmt werden. Notfalls sollen die Zäune etwas beiseite genommen werden. Die DLRG wird ständig ein Rettungsboot auf dem Wasser haben; am Sonnabend sogar drei. Zudem wird der traditionelle „Frühflohmarkt“ nicht mehr auf dem Stadtfeld, sondern am Eiland stattfinden. Die Security präsentiert sich mit zwölf bis 18 Einsatzkräften. Die Einbahnstraßenregelung durch die Stadt beginnt an der Gemeinschaftsschule/Schleswiger Straße. Laut Stecher „wird es wieder ein großes Feuerwerk geben.“ Dieses findet traditionell nach dem Lampionkorso statt.

Zum Festablauf:

Beginn ist am Freitag (25. Juli) um 16 Uhr mit Musik auf der großen Bühne auf dem Marktplatz. Dort ist auch um 18 Uhr die offizielle Eröffnung. Buntes Treiben während des Stadtfestes ist an beiden Tagen bis 1.30 Uhr. Beginn Sonnabend ist um 12 Uhr. Sonntag beginnt es schon um 10 Uhr mit Gottesdienst von Pastor Michael Jordan auf der Marktplatzbühne. Das Stadtfest endet am Sonntag um 18 Uhr.

 

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