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Stadtfest in Friedrichstadt : Lampionfest: Planung läuft

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Beim dreitägigen Sommerspektakel in Friedrichstadt, dem Lampionfest, wird es wieder verstärkt Jugendschutzkontrollen geben. Ein Höhepunkt dürfte wieder der Lampionkorso auf den Grachten mitten in der Stadt sein.

Große Ereignisse werfen lange Schatten voraus. Daher fand bereits jetzt das erste Treffen zur Planung des Friedrichstädter Stadtfestes – der Lampiontage – statt. In großer Runde kamen Vertreter von Stadt, Tourismusverein, Polizei, Stadtfeuerwehr, Wasserschutzpolizei, DLRG, DRK, Kompass und Kruppa-Security im Rathaussaal zusammen. Bürgermeister Eggert Vogt und die Teilnehmer unterstrichen rückblickend noch einmal den friedlichen Verlauf des großen Festes im vergangenen Jahr. Mehr als 25  000 Besucher waren im Vorjahr angereist, viele blieben für mehrere Tage im Holländerstädtchen.

Für die Tourismus-Chefin Anke Stecher ist es nun das dritte Mal, dass dieses Traditionsfest unter ihrer Regie läuft. Bewährt haben sich die erhöhten Sicherheitsauflagen, die im Vorjahr zum Tragen kamen. Neben den Einsatzkräften der Polizei waren 28 Securitymitarbeiter tätig.

Ordnungsamts-Mitarbeiterin Femke Postel, für den Ablauf dieses Großereignisses zuständig, betonte, dass auch diesmal wieder Jugendschutzkontrollen vorgenommen werden. Daran beteiligt: Polizei, Jugend- und Ordnungsamt sowie der Sozialraumträger Kompass.

Stadtwehrführer Birger Thomsen machte darauf aufmerksam, dass die Feuerwehr alle Innenstadtstraßen am ersten „Lampiontag“ mit ihren großen Einsatzfahrzeugen durchfährt, um alle nur erdenklichen Hindernisse, auch für Rettungswagen, auszuschalten.

„Kann das große Festzelt auf dem Stapelholmer Platz auch künftig dort bleiben?“ – immerhin starten in unmittelbarer Nachbarschaft im Großen Garten Baumaßnahmen. Bürgermeister Eggert Vogt: „Wir haben vertraglich festgehalten, dass das große Zelt auch dann dort stehen darf, wenn die Seniorenwohnanlagen fertig und bewohnt sind.“ Durch die enormen Besucherzahlen besteht auch ein großer Parkplatzbedarf. Die Betreiber der Discounter im Gewerbegebiet werden, wie im Vorjahr, ihre Parkflächen für die Besucher nach Geschäftsschluss zur Verfügung stellen. Seitens der Polizei regte Andreas Todt an, der Stadt gehörende Flächen im Gewerbegebiet zu mähen und als Parkraum freizugeben. Hervorragend bewährt haben sich laut Polizei die im Vorwege stattfindenden Gespräche mit den Jugendlichen. Dadurch seien Eskalationen und – wie in der Vergangenheit leider auch vorgekommen – schwere Auseinandersetzungen vermieden worden. Besondere „Brennpunkte“ werden wieder gesondert beobachtet, der Marktplatz erneut durch starke Strahler erhellt. Auf Nachfrage des Security-Einsatzleiters Marco Schramm, „ob auch diesmal die Brücken freigehalten werden müssen“, sagte Femke Postel: „Auf einer Holzbrücke werden die Holzplanken gerade ausgetauscht“ – und Bürgermeister Eggert Vogt sagte mit Blick auf die neue Middelbrüch: „Da können sogar Panzer drüber fahren. Die Securitykräfte werden aber ein Augenmerk darauf haben, dass die Brücken passierbar bleiben. Seitens der Wasserschutzpolizei kam die Zusage, dass sie den Bootskorso auf den Grachten der Stadt wieder auf dem Wasser begleitet. Im Vorjahr nahmen daran 29 ausgefallen geschmückte Wasserfahrzeuge teil, zusätzlich war die DLRG mit Motorbooten im Korso und auf dem Wasser unterwegs. Alle Teilnehmer unterstützten den abschließenden Wunsch von Bürgermeister Eggert Vogt: „Wir hoffen, dass es wieder ein ruhiges und schönes Fest wird – und die Sonne mitspielt.“ Die Lampiontage finden von Freitag, 24. Juli, bis einschließlich Sonntag, 26. Juli, statt.

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