Kinderkunst in Oldenswort : Kunstwerke von Schülerhand

Stolz präsentieren die Kinder ihre Arbeiten.
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Stolz präsentieren die Kinder ihre Arbeiten.

Jungen und Mädchen der Privatschule Oldenswort haben die aktuelle Ausstellung im Treffpunkt gestaltet. Ihr Thema: Märchen der Gebrüder Grimm und von Hans Christian Andersen.

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13. Januar 2018, 08:00 Uhr

Märchen können auch heute noch Kinder begeistern und ihre Kreativität wecken. Das beweisen Bilder und Bastelarbeiten von Schülern der Privatschule Oldenswort, die während einer Projektwoche zu dem Thema entstanden. Sie werden jetzt im Treffpunkt Oldenswort ausgestellt. Dazu gehören Collagen, wie Bilder von Frau Holle, die aus einem Fenster im Himmel Wattebäusche auf die Erde schneien lässt. Die Symbolfiguren aus dem gestiefelten Kater und den Bremer Stadtmusikanten haben die jungen Künstler in Scherenschnitten dargestellt. Ein anderer Hingucker waren mehrere Nachbildungen von Türmen in unterschiedlichen Farben aus deren Spitze Fäden hingen, die bis zum Boden reichten. Das sollen die langen Haare von Rapunzel sein, mit denen sie einem Königssohn den Besuch in ihrem Gefängnis ermöglichte. Der Turm von Lasse Buurman bestand aus Würfelzucker, weil ihn die Formen der Stücke an Bausteine erinnerten. Zwei Figuren, eine Hütte am Strand, ein Fischerboot und ein flacher Stein als Plattfisch sind die Kulisse des Märchens vom Fischer und seiner Frau. Zusammen mit Falco und Dana Freyling hat Smilla Martens an diesem Ensemble gebastelt. Weitere Szenen aus bekannten Märchen entstanden in Pyramidenform (Quadramas) und als Figurentheater.

Für die Geschäftsführerin der Privatschule, Simone Tranzer, war es erstaunlich, wie ruhig und aufmerksam die Kinder den erzählten Geschichten folgten und anschließend eifrig das Gehörte bildlich umsetzten. Vorgetragen haben die Märchen der Gebrüder Grimm und von Hans Christian Andersen hauptsächlich die Lehrerinnen Birgit Mally und Marieke Clausen. Für beide steht fest: Märchen beflügeln die Fantasie.

Mehr als 50 Besucher begrüßte die Vorsitzende des Fördervereins der Kultureinrichtung, Karola Schulze, zur Eröffnung der Ausstellung. Sie freute sich darüber, dass die Privatschule erstmals den Veranstaltungsreigen eröffnet und sich dabei mit den Interpretationen überlieferter Erzählungen einem „wertvollen Kulturgut“ widmet.

Die Arbeiten werden noch bis Ende Januar gezeigt. Galerie und Café im Treffpunkt sind täglich, außer dienstags und mittwochs, von 11 bis 18 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

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