Natur und Kultur : Kunstinitiative ist Nationalpark-Partner

Auch der bekannte Künstler Ole West stellt in St. Peter-Ording aus.
Auch der bekannte Künstler Ole West stellt in St. Peter-Ording aus.

Der St. Peteraner Verein plant Aktionen im Sinne des Naturschutzes. Morgen wird die Sommerausstellung in der Strandkorbhalle eröffnet. Sie beschäftigt sich auch mit den unheilvollen Seiten des Meeres.

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27. Juni 2014, 08:00 Uhr

„Das Meer hinter dem Horizont“ – so lautet das Thema der Kunstausstellung in der Strandkorbhalle Norderdeich in St. Peter-Ording. Sechs Künstler zeigen Bilder und Skulpturen. Es sind Christoph Fischer (Worpswede), Peter Möbus (Bergisch Gladbach), Tom Nitsch (Hamburg), Christiana von Knobelsdorf (Haseldorf) und Ole West (Wedel). Die Vernissage beginnt morgen um 16 Uhr.

Das weite Meer ist zum großen Teil immer noch unerforscht und unbekannt. Auf der einen Seite weckt es Neugier und die Sehnsucht nach Weite und Freiheit. Auf der anderen Seite ist das Meer unberechenbar und birgt lebensbedrohliche Gefahren. Die Wiege des Lebens auf der Erde kann jederzeit todbringend zuschlagen. Diese Ambivalenz möchte die Ausstellung natürlich nur in kleinen Auszügen darstellen, so Thomas Bartram vom Vorstand der Kunstinitiative St. Peter-Ording (Kispo). Die Schau ist bis zum 7. September täglich (außer sonnabends) von 16 bis 19 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Und dann feiert die Kunstinitiative, die die Ausstellungen in der Strandkorbhalle vor zwei Jahren ins Leben gerufen hat, eine weitere Premiere: Der Künstler Arne Prohn hat eine Glastür für den Eingangsbereich gestaltet. Und es gibt noch eine dritte Premiere: Der Verein ist Nationalparkpartner. „Das freut uns gleich aus zwei Gründen sehr“, so Bartram. „Erstens ist es uns ein Anliegen den Nationalpark-Gedanken und besonders auch diese wunderschöne Landschaft zu unterstützen. „Und zweitens soll der Gedanke auch durch konkrete Kunstaktionen, auch außerhalb der Halle, befördert werden.“

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