Oldenswort : Kunst zum Jubiläum

Die 13 Künstler stellen im Treffpunkt Oldenswort aus: (v. l.) Wilfried Dunckel, Geraldine Liedtke, Dieter Staacken, Antoinette Mack, Frido Röhrs, Birgitt Riggert, Raimund Behrend, Ulla Knütel, Kurt Riggert und Dr. Michael Slevogt.
Die 13 Künstler stellen im Treffpunkt Oldenswort aus: (v. l.) Wilfried Dunckel, Geraldine Liedtke, Dieter Staacken, Antoinette Mack, Frido Röhrs, Birgitt Riggert, Raimund Behrend, Ulla Knütel, Kurt Riggert und Dr. Michael Slevogt.

13 Oldensworter Künstler stellen im dortigen Treffpunkt aus. Die Ausstellung wurde zum zehnjährigen Bestehen des Hauses konzipiert.

shz.de von
18. August 2018, 10:00 Uhr

Ist Kunst ein Grundnahrungsmittel, wie es der Titel der gegenwärtigen Ausstellung im Oldensworter Treffpunkt verspricht? Wer sich auf die vielfältigen Werke der 13 einheimischen Künstler einlässt, wird die Frage eindeutig bejahen, denn es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Zum zehnjährigen Bestehen des Treffpunkts haben die Künstler diese Sonderausstellung gestaltet. Das kleine Jubiläum wird am Sonntag (19.) ab 14 Uhr im Treffpunkt gefeiert. Es singen der Gospelchor Friedrichstadt und Liedermacher Rainer Martens. Bürgermeister Frank-Michael Tranzer hält die Festansprache.

Mit einem Bild des Husumer Hafens an einem Winterabend debütiert Dr. Michael Slevogt in der hiesigen Kunstszene. Ein beeindruckendes Architekturfoto des Tempodroms in Berlin ist der Einstand des 22-jährigen Johannes Krüger. Digital verlieh er der symmetrischen Schwarzweiß-Aufnahme einen künstlerischen Eindruck im Fine-Art-Stil. Die Macht der Natur hat Wilfried Dunkel in Szene gesetzt. Er drückte auf den Auslöser seiner Kamera, als eine Welle einen Felsen mit spärlichem Bewuchs an der Küste der Hebriden umspülte.

Zu den Gemälden der Ausstellung gehört auch eine Collage von Ulla Knütel. In deren Mittelpunkt steht ein Akrobat, dessen Bewegung durch geschwungene Linien und hinterlegte bunte Routen eine Dynamik erhält. „Hörbare Stille“ und die Weite der Landschaft bringt Raimund Behrend mit Ölpastellkreide zum Ausdruck. Sein Motiv ist ein Hof in Rethdeich, der von überschwemmten Wiesen umgeben ist. „Leichte Brise“ ist der Titel eines in Mischtechnik gemalten Werkes von Dieter Staacken im Hochformat. Diese Ankündigung des nahen Herbstes zeigt Reethalme und im Wind tanzende Blätter. Ein weiterer Blickfang ist die Arbeit von Antoinette Mack mit dem Titel „Blue Night“. In symbolischen Punkten, Kreisen und anderen Formen in Blautönen hat sie gefühlte Energie abstrakt zum Ausdruck gebracht.

Außerdem sind an der Ausstellung beteiligt: Geraldine Liedtke mit einem Aktporträt, Frido Röhrs mit einer Skulptur aus Onyxmarmor und Basalt, Alfred Jordy mit einem prächtigen Blumenmotiv als Fayence, seine Tochter Anna Bothe stellt getöpferte Schalen in dezenten Farben aus, Birgitt Riggert zeigt ein Aquarell mit dem Titel „Granatapfel“ und ihr Mann Kurt Riggert setzte den Hochdorfer Haubarg in Szene.

Die Ausstellung ist bis zum 7. September geöffnet: montags bis sonnabends von 11 bis 18 Uhr und sonntags ab 14 Uhr. Mittwochs ist Ruhetag.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen