zur Navigation springen

Wechsel in Gardings Altem Rathaus : Kulturschaffende wählen neuen Chef

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Dirk-Uwe Becker aus Heide übernimmt die Leitung des Eiderstedter Fördervereins für Kunst und Kultur. Seine Vorgängerin Karen Seggelke wurde mit viel Lob verabschiedet.

Stühlerücken im Vorstand des Fördervereins für Kunst und Kultur Eiderstedt (FKE) in Garding: Wie angekündigt, trat die Vorsitzende Karen Seggelke in der Mitgliederversammlung nach vierjähriger Tätigkeit für den rund 200 Mitglieder starken Verein von ihrem Posten zurück. Bei zwei Enthaltungen wählten die übrigen der rund 40 Anwesenden Dirk-Uwe Becker zu ihrem Nachfolger. Der 60-jährige Vorsitzende des Heider Kunstvereins hatte zum Auftakt der Sitzung seine vielfältigen künstlerischen Ambitionen erläutert. Ihm zur Seite steht künftig Andrea Gerdau. Sie konnte aus beruflichen Gründen nicht an der Versammlung teilnehmen und wurde in Abwesenheit bei drei Enthaltungen zur Co-Vorsitzenden gewählt. Ihre Funktion wird künftig die einer stellvertretenden Vorsitzenden sein, wenn die einvernehmlich beschlossene Satzungsänderung gerichtlich bestätigt worden ist. Aus dem gleichen Grund wurden Inka Langer und Yoli von Manowski zunächst nur vorläufig zu weiteren Beisitzerinnen gewählt. Endgültiger Nachfolger von Karin Dreyer als Beisitzer ist Jürgen Timmann, und Jürgen Guckes übernimmt von Carmen Leden das Amt des Schatzmeisters. Sie wird künftig gemeinsam mit Monika Rathlev die Kasse prüfen. Auch diese Wahlen erfolgten bei wenigen Enthaltungen nahezu einstimmig. In ihren Ämtern bleiben Frauke Petersen als Beisitzerin und Werner Hajek als Schriftführer.

Eine Pause nutzten die meisten Teilnehmer der Versammlung, um Karen Seggelke eine Rose zu überreichen und ihr persönlich für die gute Zusammenarbeit und das harmonische Miteinander zu danken. Frauke Petersen würdigte in einer Ansprache deren Verdienste um ein reichhaltiges Kunst- und Kulturangebot. „Du hast das Optimum für den Verein erzielt“, sagte sie. „Ohne dich wären wir verloren gewesen“, betonte Petra Janz für das Aufsichtsteam im Alten Rathaus und dankte dafür, dass sie sich fürsorglich um die ehrenamtlichen Helfer gekümmert hat. Linda Hamkens überreichte ihr zum Abschied fünf künstlerisch gestaltete Würfel.

Ihren letzten Jahresbericht nutzte Karen Seggelke auch zu einem Rückblick auf ihre Amtszeit. Sie freute sich darüber, dass seit 2011 mehr Interessierte als zuvor die Ausstellungen besuchten und es gelang, elf Frauen für Aufsicht zu gewinnen. Außerdem gab es Kunstfahrten, Gesprächskreise, Werkstattbesuche und im vergangenen Jahr eine gelungene Feier zum 25-jährigen Bestehen. Ihr besonderer Dank galt Kurt Riggert, weil durch sein ehrenamtliches Engagement die Kosten für die Werbung gesenkt werden konnten und ein neues Logo kreiert wurde. Sie erinnerte an einen Workshop zur Zukunft des FKE und an eine Mitgliederbefragung, in der sich 97 Prozent mindestens zufrieden äußerten. Ein „schöner Erfolg“ war die Beteiligung mit 20 Künstlern am Kultur-21-Festival in Husum.

Aus der Storm-Stadt erreichte den Verein auch ein Spendensegen. „Ohne ihn wäre unsere Kasse ausgeglichen, jetzt haben wir einen Überschuss von mehr als 12.000 Euro“, erklärte Carmen Leden. Dem Wunsch eines Spenders folgend, soll ein erheblicher Betrag für die Arbeit der 13 Kunstkinder (Kukis) verwendet werden. Anstelle von deren Betreuerin, Regina Janzen, berichtete Karin Dreyer über die Erlebnisse der Junioren: von Auszeichnungen auf Schloss Gottorf über die Teilnahme am Kultur 21-Wettbewerb bis zum Nachbau des Westerhever Leuchtturms aus Milchtüten.

Wegen der enormen Nachfrage wurde zu den beiden bestehenden Literaturkreisen ein dritter eingerichtet, so Ingeborg Herms.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen