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Entdeckungstour durch Eiderstedt : Kultursaison startet ins nächste Jahr

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der Verein Eiderstedter Kultursaison sucht noch weitere Mitstreiter zur Gestaltung der Ausflüge und Abendveranstaltungen. Die Aktiven möchten Interessierten die reizvollen und noch unbekannten Seiten der Halbinsel nahebringen.

shz.de von
erstellt am 12.Okt.2013 | 12:00 Uhr

„Dies ist eine Veranstaltung der Eiderstedter Kultursaison“ – mit dieser Ankündigung sollen künftig die Aktivitäten des gleichnamigen Vereins deutlicher hervorgehoben werden. Um noch intensiver auf sich aufmerksam zu machen, will der Verein die Öffentlichkeitsarbeit verstärken und damit ein größeres Interesse an den Veranstaltungen erzielen. Nach der Premiere 2012 bot der Zusammenschluss zum zweiten Mal ein zehntägiges Programm mit Ausflügen durch Eiderstedt sowie mit Abendveranstaltungen an. Vom 23. August bis zum 1. September stellten die Mitglieder die interessanten wie die eher unbekannten Seiten ihrer jeweiligen Gemeinde vor. Außerdem erschien wieder ein handliches kleines Buch, in dem alle Touren vorgestellt werden. So hat jeder Interessierte die Möglichkeit, auch auf eigene Faust loszuziehen.

Karen Seggelke und Jörn Kohlus hätten sich beim ersten offenen Treffen des Vereins in Osterhever mehr Gäste außerhalb der eigenen Reihen gewünscht. „Wir wollen ins Gespräch kommen und möchten Rückmeldungen erhalten“, betonte die zweite Vorsitzende. Um möglichst anschaulich zu dokumentieren, wie sich die diesjährige Kultursaison gestaltete, wurden zunächst alle zehn Touren mit dem Ziel, Eiderstedt zu „erfahren“, erläutert. Eiderstedt als Kulturlandschaft zu begegnen und kreativ mitzugestalten, war dabei die Idee der Organisatoren. Die historisch gewachsene Marschlandschaft, die von Künstlern gestalteten und geprägten Ateliers und Galerien, die Gärten, historische und kunsthistorische Orte oder Naturerlebnisplätze sollten die Teilnehmer kennenlernen. Dies sei auch durchaus gelungen, und die Ausflüge seien sehr gut angenommen worden, so Karen Seggelke. Begleitet von einer Diashow erläuterten die jeweiligen Tourenguides, was sie erlebt hatten. Das Hauptwerk des Vereins, der umfangreich und eindrucksvoll gestaltete Kultur-Reiseführer Eiderstedt, diente den Teilnehmern dabei als hilfreicher Leitfaden.

Bei der Nachlese war ausdrücklich Manöverkritik erwünscht, die eine kontroverse Diskussion unter anderem über die Ausgestaltung der einzelnen Termine, die Dauer der Kultursaison und die Gewichtung der Themen entstehen ließ. Jakob Clausen äußerte, man solle jeder Veranstaltung den Raum geben, den sie benötigt, um nachwirken zu können. Einigkeit herrschte darüber, mehr aktive Menschen für diese umfangreiche Arbeit zu benötigen, das Zeitmanagement zu überarbeiten und die Touren flexibler und mit mehreren gemeinsam zu gestalten. Der Vorsitzende Jörg Kohlus äußerte den Wunsch, das Thema Weltnaturerbe intensiver zu bearbeiten. Auch das Zusammenwirken in Arbeitsgemeinschaften wurde begrüßt. In diesem Zusammenhang befürwortete Kohlus die Zusammenarbeit mit Menschen, die mit ihren Projekten die Region Eiderstedt maßgeblich prägen, und nannte die IG Baupflege Nordfriesland/Dithmarschen ein gutes Beispiel dafür. Die Veranstaltung müsse sich aber auch erst einmal etablieren, sie findet erst zum zweiten Mal statt, betonte Maren Hansen, die für die kommende Saison bereits neue Pläne hat. „Wir müssen Hand in Hand arbeiten, auch mit anderen Vereinen, unsere Arbeit muss wachsen.“

Erste positive Resonanzen gab es bereits aus St. Peter Ording. Die Betreiber des Kinos signalisierten, sie könnten sich vorstellen, Filme thematisch passend zur Kultursaison anzubieten. Und auch vom nördlichen Nachbarn kamen erste Reaktionen. Die Dänen wollten sich demnach dem Kulturangebot anschließen.

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