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Rock an der Eider in Süderstapel : Kultfestival mit internationalen Bands

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Zwölf Gruppen aus Deutschland, Dänemark und Österreich treten am 12. August bei „Rock an der Eider“ in Süderstapel auf. Neu im Programm des beliebten Festivals ist Slam Poetry.

Das lange Warten hat sich gelohnt – am Sonnabend (12. August) steigt ab 14 Uhr das 11. Rockfestival „Rock an der Eider“. „Draußen und völlig umsonst“ lautet die Devise. Dass dazu Rockfans aus ganz Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen anreisen, ist längst kein Geheimnis mehr. Im Laufe der Jahre ist der Kreis der Zuschauer stetig gestiegen, Musikfreunde aus Berlin, Nordrhein-Westfalen und Bayern sind hinzugekommen.

Anlässlich der Vorstellung des Programms gestehen die beiden „Oberorganisatoren“ Birthe Dierks und Stefan Wölk: „Aus dem Ärmel zu schütteln ist solch eine sehr große Veranstaltung nicht. In jedem Jahr beginnen die Vorarbeiten unmittelbar nach Ende des Festivals. Aber wir denken, dass wir auch diesmal wieder ein tolles Programm zu bieten haben.“ Verantwortlich für das Rockfestival „Rock an der Eider“ ist der Verein „Kunst & Kultur für Stapel“, dessen Vorsitzender Stefan Wölk ist. „Im Laufe des Jahres haben wir viele Bands angehört und uns dann danach entschieden“, sagt er. „Erlaubt ist alles, was rockt – und das kann auch der Männergesangverein aus dem Nachbardorf, Hiphop, Klassik oder ganz was anderes sein.“ Auf zwei Bühnen – die Bands treten abwechselnd auf der Deichbühne und auf der Strandbühne auf – spielen zwölf ausgewählte Gruppen, das Programm ist bunt (siehe Infokasten). Was es nicht gibt, sind Coverbands.

„Wir dürfen auch diesmal wieder auf 120 Helfer zählen“, so Birthe Dierks. Für die Sicherheit der vielen tausend Besucher ist vorgesorgt, Parkplätze sind ausgeschildert – und das Bad in der angrenzenden Eider ist auf jeden Fall gestattet.

Drumherum werden Cocktails und andere Getränke, Kuchen, Essen, Shirts und Fan-Artikel angeboten. Der Verein betreibt sämtliche Stände in Eigenregie, um das Festival zu refinanzieren. Ohne die Einnahmen und zusätzliche Spenden wäre dieses große eintrittsfreie Festival nicht realisierbar.

Neu im Programm ist ein Slot „Slam Poetry“, den der Kieler Poetry-Slammer Stefan Schwarck moderiert. Norder- und Süderstapeler tragen eigene Texte zur aktuellen Fusionsfrage der beiden Gemeinden vor, die in einem zweiteiligen Workshop unter Anleitung des Profi-Pop-Poeten Stefan Schwarck entstanden sind. Dieser Worksphop wurde vom „Kunst & Kultur für Stapel“ initiiert und in Kooperation mit den Bürgermeistern und Gemeindevertretern aus Norder- und Süderstapel realisiert.

Ein paar weitere Highlights: Für die kleinen Musikfreunde gibt es den Kids-Pavillon mit Karussell, Mal- und Bastelaktionen, Schmink- und Tatoostudio. Und für alle, die Lust haben, bietet der bekannte Percussionkünstler „Cla:s the Spoonman“ Miniworkshops auf dem Festivalgelände an. Auch die Vereinscrew wird musikalisch aktiv: Der vereinseigene Rockchor unter Leitung von Frank Jakobi eröffnet das Festivalspektakel.

Das Programm:14 -14.15 Uhr: Eröffnung und Rockchor; 14.20 -15 Uhr: Schmidts Kater aus Hamburg; 15-15.40 Uhr: Value aus Berlin; 15.40-16.25 Uhr: Raytro Pedro & the heavy Chevys aus Schleswig; 16.25-17.05 Uhr: Slam Poetry; 17.05-17.55 Uhr: Heimatt aus Dänemark; 17.55-18.45 Uhr: Roast Apple aus Niebüll; 18.45-19.40 Uhr: James Kakande aus Hildesheim; 19.40-20.35 Uhr: Denmantau aus Hamburg; 20.35-21.30 Uhr: Powersolo aus Dänemark; 21.30-22.25 Uhr: Sie kamen Australien aus Kiel; 22.25-23.20 Uhr: D/Troit aus Dänemark; 23.20-0.15 Uhr: Vicious aus Österreich; 0.15-1.10 Uhr: Glöde aus Hamburg. Die Veranstaltung endet um 2 Uhr.


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