Anbaden bei zehn Grad : Kühner Sprung ins kalte Nass

Tourismusvereins-Vorsitzender Egon Kring versucht die Nordsee mit Heißwasser zu erwärmen.
Tourismusvereins-Vorsitzender Egon Kring versucht die Nordsee mit Heißwasser zu erwärmen.

70 Schaulustige verfolgten zwölf mutige Anbader in Tetenbüll beim Sprung in die Nordsee. Der Tourismusverein hatte zu der traditionellen Aktion eingeladen. Allerdings betrug die Wassertemperatur nur zehn Grad.

shz.de von
20. Mai 2015, 07:00 Uhr

Das Anbaden in Tetenbüll hat schon Tradition. Zwölf Unerschrockene stürzten sich in historischen Badekostümen in die zehn Grad kalten Fluten am Hafen Tetenbüllspieker. Knapp 70 Schaulustige sahen sich das Spektakel – gut verpackt in dicken Jacken – von der Hafenkante aus an. Der Veranstalter, der Tourismusverein Tetenbüll, war zufrieden mit der Resonanz. Der Vorsitzende Egon Kring versuchte mit einer Kanne Heißwasser, das „Badewasser“ zu erwärmen. Aber ohne Erfolg. Nach dem Anbaden gab es in dem voll besetztem Zelt einen kleinen Imbiss mit vielen schönen Gesprächen und Klönschnack bis in den späten Nachmittag.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen