Spaß auf Rollbrettern : Kühne Sprünge beim Skate-Contest

Skateboard-Fahrer zwischen  acht und 30 Jahren zeigen, was sie auf dem Brett mit den vier Rollen so 'drauf haben' Foto: Karin Johannsen.
Skateboard-Fahrer zwischen acht und 30 Jahren zeigen, was sie auf dem Brett mit den vier Rollen so "drauf haben" Foto: Karin Johannsen.

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08. Oktober 2008, 07:12 Uhr

Leck | "Das ist ein echt guter Run", lobten die Juroren einige der Freizeitsportlern, bei anderen hielten sie sich in ihrem Urteil eher bedeckt. 29 Kinder, Jugendliche und Erwachsene zeigten ihr Können auf dem kleinen, schmalen Rollbrett bei einem Skate-Contest auf der Anlage hinter der Nordfrieslandhalle.

Der Skate-Park in Leck wurde um die Jahrtausendwende eingerichtet. Die "Fun-Box", "Quarter-Pipe", "Rails", "Curle" und "Bank" werden nach Aussage vieler Jugendliche gut angenommen. Simon Linde organisierte am vergangenen Wochenende den zweiten Skate-Contest. "Wir haben mit der vorhandenen Anlage die Möglichkeit, und warum soll man das nicht nutzen", begründete der junge Lecker sein Engagement. Er hat mehrfach an Meisterschaften teilgenommen und ist 2004 Deutscher Meister in der Kategorie "Best Trick" geworden. Simon Linde liegt es ebenfalls am Herzen, dem etwas negativen Image der Skatboard-Fahrer entgegenwirken. Die Komplexität des Sports stelle hohe Anforderungen an Durchhaltewillen und Lernbereitschaft, ganz anders als bei schnell erlernbaren und schnelllebigen Trendsportarten.
"Ollie", "Kickflip" und "Boardslide"
Im Streetskaten stellten die Teilnehmer aus Leck und Umgebung, aus Flensburg und Kappeln ihre Geschicklichkeit unter Beweis. In der A-Gruppe (Fortgeschrittene) traten zehn und in B-Gruppe (Anfänger) 19 Skater an. Jeder der Fahrer zwischen acht und 30 Jahren präsentierte seinen "eigenen Run" und demonstrierte später in Gruppen, was er "drauf hat". Es ging auch darum, wer den besten Trick beherrscht wie beispielsweise den "Ollie" (normaler Sprung), den "Kickflip" (das Drehen des Boardes um die eigene Achse) oder den "Boardslide", das Gleiten auf dem Rail.

Wegen des einsetzenden Regens zum Ende der Veranstaltung musste das Finale in der A-Gruppe entfallen. Als Sieger wurde aus den Vorläufen Lennart Leiber aus Flensburg ermittelt. Bei den Anfängern zeigte sich Ludwig Jacobsen aus Leck am sichersten auf dem zweiachsigen Brett mit vier Rollen und holte sich den ersten Platz.

"Es hat Spaß gemacht, wir sind zufrieden mit dem Verlauf und vor allem, dass es keine Verletzungen gegeben hat", freute sich Simon Linde.

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