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Krankenhäuser fordern eine faire Finanzierung

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

von
erstellt am 14.Sep.2013 | 21:00 Uhr

Unter dem Motto „Sind wir zuwenig – kommen Sie zu kurz“ führen die Krankenhäuser in Schleswig-Holstein seit Mai Aktionen durch, mit denen sie auf die mangelhafte finanzielle Ausstattung und die finanzpolitisch unfaire Behandlung der Kliniken im nördlichsten Bundesland hinweisen. Um die Krankenhäuser zu unterstützen, haben sich inzwischen 22 Verbände zur „Allianz für die Krankenhäuser in Schleswig-Holstein“ zusammengefunden. Darunter befinden sich Gewerkschaften, Kommunal- und Sozialverbände und auch der Landfrauenverband. Begleitet werden die Aktionen durch eine Unterschriftensammlung. Das Klinikum Nordfriesland wird am heutigen Sonnabend (14.) sowohl auf dem Husumer Marktplatz von 10 bis 13 Uhr als auch in der Tönninger Klinik von 13.30 bis 18 Uhr Unterschriften sammeln. Dort werden dann auch Mitarbeiter für Fragen und Diskussionen bereitstehen.

Die Unterschriftenlisten werden am Montag (16.) in Kiel an die Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein übergeben. Diese plant in Berlin einen „parlamentarischen Abend“ mit möglichst vielen Bundestagsabgeordneten, an dem dann die in Schleswig-Holstein gesammelten Unterschriften übergeben werden. „Wir erhoffen uns dadurch einen ausreichend großen Druck auf die Gesundheitspolitik des Bundes, endlich unserer Forderung nach finanzieller Gleichbehandlung nachzukommen“, fasst Frank Pietrowski, Geschäftsführer des Klinikums, den zentralen Wunsch der Kliniken unseres Landes zusammen.

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