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Jahresversammlung in Mildstedt : Kostenloser Sport für Flüchtlinge

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der TSV Mildstedt ist mit 1412 Mitgliedern der viertgrößte Sportverein in Nordfriesland. Er hielt seine Jahresversammlung ab und bietet Flüchtlingen die Möglichkeit, kostenlos Sport zu treiben.

Wie in allen Jahren war auch diesmal die Jahresversammlung des TSV Mildstedt gut besucht. Das einzige Ehrenmitglied – Rickert Friedrichsen – konnte an dieser Versammlung nicht mehr teilnehmen, er starb im August. Mit großem Engagement hatte er noch die Jubiläumsfestschrift aus Anlass des 50-jährigen Vereinsbestehens 2014 erstellt und war auf der Jubiläumsfeier mit Standing Ovations zum Ehrenmitglied ernannt worden.

Im Anschluss an die Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder überbrachte Michael Franzke den Jahresbericht des Vorstandes. Ganz obenan stand dabei der Dank an Trainer, Übungsleiter, Betreuer und Mitarbeiter. Größte Sparten im derzeit 1412 Mitglieder zählenden TSV Mildstedt sind Handball, Turnen, Gymnastik und Tennis. Seit Juni ist ein neuer Vereinsbus in Betrieb, der durch die Unterstützung des Karnevalsvereins Miro angeschafft werden konnte. Holger Graunke wird alle Übungsleiter in Erster Hilfe schulen. Neu sind ein lizensierter Tennislehrer und eine Yoga-Lehrerin. In der Gymnastiksparte sind Zumba und Yoga neu im Sportangebot. Erstmals beteiligt sich der TSV mitAngeboten an der offenen Ganztagsschule. Der gesellschaftlichen Verantwortung kommt der Verein unter anderem mit einem Bewegungsangebot für Demenzkranke in Zusammenarbeit mit der Awo nach. Franzke: „Wir haben uns als Verein den Flüchtlingen geöffnet. Sie können unsere Sportangebote kostenfrei nutzen, eine Versicherung erfolgt über den Landessportverband.“

Telse Jacobsen überbrachte die Grüße der CDU und gleichzeitig die von ihrem Ehemann Günter Jacobsen (FDP). Dann setzte sie „einen anderen Hut auf“ – und dankte als Messechefin für die Rücksichtnahme aus Anlass der am 25. und 26. April in der Mildauhalle stattgefundenen MAT-Messe. Für die Wählergemeinschaft AWM betonte Gerda Sell: „Das, was hier geleistet wird, ist gar nicht hoch genug anzurechnen.“ Traditionell folgten dann die Ehrungen durch den Vize-Vorsitzenden Ralf Albertsen. Eine Urkunde und die goldene Vereinsnadel gab es für Ernst-Wilhelm Busch und in Abwesenheit für Rita Sauerbrei (beide 50 Jahre Mitglied). Für 25 Jahre wurden geehrt: Norbert Aleidt, Mark Buß, Oliver Ketelsen, Axel Lück, Erika Nissen, Ingo Lück, Frieda Thomsen, Thomas Nissen, Manfred Puschmann, Sabine Schefer, Wolfgang Stüber, Heinrich Thomsen. Eine besondere Ehrung gab es für Hannelore Jannichsen für ihre 30-jährige Mitarbeit und langjährige Kassenwarttätigkeit. 25 Jahre arbeitet Volker Carstens bereits mit und 20 Jahre Thorsten Schella und Peter Lüdemann. Andreas Emmel, Udo Bruhn und Maike Wittern sind 15 Jahre, Christa Jannusch-Hegener, Sven Hünefeld, Dieter Knutz und Alfred Wittern zehn Jahre treue Mitarbeiter. Für sie gab es Urkunden und Jubiläums-Tassen. Urkunden erhielten Karin Humpert, Ramona Johannsen, Ulrike Knudsen und Manfred Schefer – sie sind seit fünf Jahren treue Mitarbeiter. Für besondere sportliche Leistungen wurden geehrt: Hilde Jochimsen als Landesmeisterin im Bogenschießen (Langbogen Seniorinnen) sowie Frerk Dau als Landesmeister im Bogenschießen (Jugend Recurve Bogen im Freien) und für einen zweiten Platz in der Halle. Markus Peters errang bei der Landesmeisterschaft im Bogenschießen den dritten Platz in der Disziplin „Blankbogen Schüler C“.

Der Pause folgten die Vorstandswahlen, die alle einstimmig verliefen: Wiederwahl für den Vize Ralf Albertsen, für Schriftführerin Dörte Knies-Carstensen und Sportanlagenwart Reiner Thomsen. Neu in den Vorstand gewählt wurden Beisitzer Jörg Hansen und Beisitzerin Maike Wittern. Neue Kassenprüferin ist Gerda Sell. Bestätigt wurden Spartenleiter und Fachwarte. Von den Mitgliedern wurde ein Wunsch geäußert. Da der Jübiläumsball sehr gut angekommen sei, sollte ein solcher Ball auch außerhalb der Jubiläen stattfinden. „Wir werden dazu Überlegungen anstellen“, versprach Michael Franzke.

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