Fünf Bühnen Für Gruppen und Solisten : Kostenloser Musikgenuss

Treffpunkt zumZuhören, Essen und Schnacken – die Musikantenbörse in Garding.
Treffpunkt zumZuhören, Essen und Schnacken – die Musikantenbörse in Garding.

Die 17. Gardinger Musikantenbörse startet Dienstag, 8. Juli. Immer dienstags gibt es verschiedene Musikrichtungen – von Schlager bis Metal – zu hören. Ehrenamtliche Helfer und Sponsoren ermöglichen das beliebte Angebot.

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07. Juli 2014, 17:00 Uhr

Es ist mal wieder soweit – Sommer, Sonne, Open Air und Live-Musik in der Gardinger Innenstadt. Der Verein Musik für Garding veranstaltet von Dienstag, 8. Juli, bis zum 26. August die 17. Gardinger Musikantenbörse. Auf den insgesamt fünf Bühnen in der Innenstadt (drei Outdoor-, eine Indoor-Bühne und eine Offene Bühne) treten an jedem Dienstagabend in der Zeit von 19 bis 23 Uhr insgesamt mindestens acht Musikgruppen oder Solisten auf, die mittlerweile aus ganz Deutschland anreisen.

Sie präsentieren sich und ihre Musik um sich einerseits bekannter zu machen und andererseits aus Spaß an der Freud. Denn in Garding herrscht eine unvergleichliche Atmosphäre, die allein schon Grund genug ist, dass sich viele der angetretenen Musiker schon für die nächste Musikantenbörse bewerben. Eine Bewerbung im klassischen Sinne gibt es eigentlich nicht, denn der Verein mit dem Vorsitzenden Rainer Martens heißt grundsätzlich jeden Musiker willkommen, der es sich zutraut, seine Musik einem Publikum aus Einheimischen und Gästen zu präsentieren. Die Künstler erhalten keine Gage, sondern sind mit einer kleinen Aufwandsentschädigung, einem Happen zu essen und ein paar Getränken zufrieden. Der Eintritt für die Zuschauer und -hörer ist wie immer frei.

Etwa 2000 Besucher pro Abend können an jedem Dienstag ab 19 Uhr zwischen meist vollkommen verschiedenen Musikrichtungen wählen, denn es ist alles dabei, vom Schlager bis zum Death Metal. An einem Informationsstand erhält der Gast das aktuelle Heft zur Musikantenbörse und Auskünfte zu dieser Veranstaltung. Imbiss- und Getränkestände versorgen das Publikum mit Speis und Trank.

Es ist in großem Maße den ehrenamtlichen Helfern und den Sponsoren, wie beispielsweise Thomas Andresen, der die Bühnenanhänger zur Verfügung stellt, zu verdanken, dass solch eine Veranstaltung noch präsentiert werden kann, denn Kosten – wie beispielsweise an die Gema – entstehen natürlich, wie Rainer Martens betont. Zahlreiche Hände sorgen dienstags für den Auf- und Abbau und eine wieder aufgeräumte Innenstadt.

Nach den ersten Veranstaltungen wurde im Jahre 2000 der Verein „Musik für Garding“ gegründet um dieses Event auf eine größere Basis zu stellen und die Stadt Garding im Sommer zu mehr Aufmerksamkeit zu verhelfen. Der Begriff Musikantenbörse kommt aus einer Zeit, als Musiker beim Arbeitsamt anstanden, um Engagements zu erhalten. Der bekannte Liedermacher Knut Kiesewetter, der aus Garding stammt, brachte dieses Wort ins Spiel, als er 1998 die erste Musikantenbörse Garding mit ins Leben rief. Inzwischen ist ein Netzwerk entstanden. Die Musiker werden an Veranstalter empfohlen und erhalten einige Engagements mehr, beschreibt Martens.





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