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Husumer Nachrichten

17. Dezember 2017 | 15:06 Uhr

Tönning : Kosten-Übernahme mit Vorbehalt

vom

Tönning zahlt für die Friedhöfe nur bei Ausgleich durch das Land. Haushalt wird mit zusätzlich 330 000 Euro belastet.

shz.de von
erstellt am 06.Mai.2013 | 08:12 Uhr

Tönning | Das Eiderstedter Dauerbrenner-Thema Friedhofskosten scheint nun dem Ende entgegen zu gehen. Die zwischen Kirche und Verwaltung ausgehandelten Verträge konnten zwischenzeitlich den jeweiligen Verhältnissen angepasst werden und passieren derzeit die verschiedenen Gemeindevertretungen. Auch die Stadt Tönning ist zur Unterschrift bereit, wie in der jüngsten Sitzung der Stadtvertretung bekannt gegeben wurde. Allerdings will die Verwaltung ihre Zustimmung davon abhängig machen, das vom Land Schleswig-Holstein diese Kosten als bedarfsdeckungsfähig anerkannt werden - da es sich um Gelder für gesetzesmäßige öffentliche Aufgaben handelt, sollte das kein Problem darstellen. Das Votum der Stadtvertreter fiel deshalb auch einstimmig aus, obwohl der Haushalt 2013 durch die Friedhöfe mit zusätzlichen 330 600 Euro belastet wird.

Die Stadtvertretung nominierte nach kurzer Beratung sechs Personen für die Vorschlagsliste der Jugendschöffen im Kreis Nordfriesland: Anke Ahrens, Martina Nommensen, Heidemarie Schulz, Andreas Berg, Franz-Josef Buchholzer und Helge Prielipp, die alle einstimmig gewählt wurden. Ebenso einstimmig fiel die Zustimmung zur Wahl des neuen Ortswehrführers aus - den Posten bekleidet jetzt Dr. Stefan Klützke. Einhellige Zustimmung gab es auch für die Haushaltszahlen des Jahres 2009. Die außer- und über planmäßigen Auszahlungen betrugen insgesamt 627 589 Euro, an Aufwendungen fielen 1,626 Millionen Euro an. Eine Gegenstimme gab es bei der Bilanz, obwohl es einen Jahresüberschuss von immerhin 591 060 Euro zu verzeichnen gab.

Erfreuliches hatte Bürgermeister Frank Haß in seinem Bericht mitzuteilen: Die Förderung für den Anbau des Feuerwehrgerätehauses wurde genehmigt, und zwar mit einer Quote von 90 Prozent, so dass die Stadt nur zehn Prozent selbst tragen muss (etwa 20 000 Euro). Am Schwimmbad könne nun, nach dem langen Winter, wieder mit Hochdruck gearbeitet werden, so Haß, er könne aber eine Eröffnung Mitte dieses Monats nicht zusagen. Wahrscheinlicher sei eine Öffnung des Meerwas-ser-Freibads mit einem "Tag der offenen Tür" am 26. Mai, dem Tag der Kommunalwahl.

Nach dem Gemeindeordnungs-Gesetz müssen Städtepartnerschaften durch die jeweiligen Gemeindeparlamente beschlossen werden. Da sich die Tönninger Stadtvertretung mehrheitlich für Verhandlungen mit den Orten Insel-Fanø (Dänemark) und Lacanau (Frankreich) ausgesprochen hat, können diese jetzt unverzüglich aufgenommen werden.

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