Reußenköge : Koogshallen-Anbau ist fertig

Der Anbau an die Koogshalle: In Nähe der Terrasse sollen kleinere Spielgeräte installiert werden.
Der Anbau an die Koogshalle: In Nähe der Terrasse sollen kleinere Spielgeräte installiert werden.

Nach endgültiger Abnahme ist ein Tag der offenen Tür geplant.

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30. Oktober 2018, 15:59 Uhr

Mit einigen Anträgen beschäftigten sich die Vertreter der Gemeinde Reußenköge in ihrer Sitzung. So hatten einige jüngere Einwohnerinnen Bürgermeister Dirk Albrecht gebeten, zwei bis drei kleinere Spielgeräte an der Koogshalle in Terrassennähe zu installieren. „Es sollen nur kleinere Sachen werden, wie eine Rutsche oder ein Schaukelpferd, um den Kleinen während der Familienfeiern oder Veranstaltungen Abwechslung zu bieten“, erläuterte Albrecht. Der Ruf nach Kostenvoranschlägen sowie nach einem Konzept wurden laut. Einig waren sich alle, dass sich die Mitglieder des Schul- und Sozialausschusses mit der Thematik befassen sollen. Bei der Gelegenheit informierte der Gemeinde-Chef, dass der Erweiterungsbau an die Koogshalle inklusive einer neuen Küche mit Nebenräumen inzwischen fertiggestellt ist. Einige Nachbesserungen stünden noch aus. Eine endgültige Abnahme wird demnächst erfolgen und auch ein Tag der offenen Tür stattfinden. Der Pächter habe einiges ausgelegt, was nicht im Kostenplan enthalten war, wie beispielsweise umfangreiche Reinigungsarbeiten. Einstimmig bewilligte das Gremium eine Summe von 5.400 Euro pauschal.

Weiterhin wurden 500 Euro für den Kauf von Blumenzwiebeln gewährt. Sie sollen an markanten Orten in der Gemeinde gepflanzt werden. Ebenso einmütig erklärten sich die Kommunalpolitiker bereit, für die Aktion Lebendiger Adventskalender die Kosten für Getränke zu übernehmen. Gleiches galt für den mündlichen Antrag von Gemeindevertreterin Sabine Lorenzen: So wird die Gemeinde die entstehenden Kosten für ein Bewerbungs- sowie Knigge-Seminar in Zusammenarbeit mit der Landjugend übernehmen. Gemeindevertreterin Lena Rolfs hatte sich bereit erklärt, die Angebote anzuschieben und auch zunächst noch einmal die Kosten zu ermitteln. Bedarf sei jedenfalls da. Es könne, so Sabine Lorenzen, nicht schaden, die jungen Leute beim Start ins Leben zu unterstützen.

Einstimmig segnete das Gremium auch den Entwurfs- und Auslegungsbeschluss der 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 12 (Sondergebiet Dienstleistungen Erneuerbare Energien) im vereinfachtem Verfahren nach Paragrapf 13 Bau-Gesetzbuch (BauGB) ab. Dazu erläuterte der Planer Hansjörg Brunk: „Es geht um das Betriebsgelände GP Joule, auf dem laut B-Plan aus 2013 ein Bürogebäude und drei Wohnungen inklusive einer Betriebsleiterwohnung errichtet werden durften.“ Inzwischen sei der Betriebsleiter mit Familie verzogen, und das Haus solle allgemeinen Wohnzwecken dienen. „Diese Nutzungsänderung ist Grund des Beschlusses und kann vereinfacht laufen.“ Das Gebäude solle nun vorwiegend als Gästehaus für Mitarbeiter oder sonstige Gäste, die aus der ganzen Bundesrepublik sowie vom Standort der Firma aus den USA anreisen, genutzt werden (wir berichteten).

Ebenfalls einstimmig votierten die Gemeindevertreter dafür, dass die Entschädigung für den Gerätewart der Freiwilligen Feuerwehr Reußenköge rückwirkend ab Januar 2018 jährlich 480 Euro statt bisher 456 Euro betragen soll.

Informationen zum Thema bedarfsgerechter Befeuerung der Windmühlen in der Gemeinde gab es von der Beauftragten Ursula Belker zunächst im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung. Auf Nachfrage erklärte der Gemeinde-Chef: „Die ersten 21 Windmühlen gehen mit bedarfsgerechter Befeuerung zum Jahresende an den Start. Die restlichen folgen im kommenden Jahr.“ Grund für die Verzögerung und schrittweise Umsetzung sei das langwierige Genehmigungsverfahren gewesen.

Schließlich wurde einstimmig beschlossen, die inzwischen freigewordene ehemalige Lehrerwohnung in der Alten Schule zu sanieren, bevor sie weiter vermietet wird. Man rechne, so Albrecht, mit Kosten von etwa 150.000 Euro.

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