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Drachenboote in Friedrichstadt : Koldenbüttel holt den Pott

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Den Sieg beim 13. Drachenbootrennen holte sich das Team „Hol schon mal 13 Bier“. Der Pokal für am besten verkleidete Gruppe ging an das Team „Icehouse“ aus Husum.

Keine Frage – das Drachenbootfestival ist ein absolutes Highlight für die Holländerstadt und nicht mehr wegzudenken. In der nunmehr 13. Auflage wurde erneut einiges aufgeboten: hochmotivierte Teams, absolute Fairness – und eine unschlagbar spannende Moderation durch Kim Koltermann. Da hat einfach alles gestimmt. Zwar wurden die 35 Grad Superhitze und die 28 teilnehmenden Teams des Rekordjahres 2010 nicht erreicht – doch die Stimmung vor Ort kochte auch diesmal mindestens auf dem selben hohen Niveau.

Einfallsreich die Team-Bezeichnungen bei diesem Event: Neben „Hol schon mal 13 Bier“ nahmen unter anderem die „Flintstones, „Die Pinguine von Icehouse“, der „Hummelschwarm“, „U96“ , „Die „Drachenzähne“, das „Huder Drachenteam“, „Die nordischen Seeteufel Achtrup“, „Um Himmels Willen“, „Purcel's Kampfruderer“ sowie weitere Gruppen teil – diese setzten sich aus Vereinen, Firmenmitgliedern und Dorfgemeinschaften zusammen. An der großen Menge an Fans und Zuschauern fehlte es auch diesmal nicht. Und so manch ein Durchreisender, der das Veranstaltungsgelände am Westersielzug oben auf der Brücke der B 202 passierte, entschied sich kurzfristig zu einem Veranstaltungsbesuch.

Auf größtmögliche Sicherheit legt die veranstaltende „Friedrichstädter Rudergesellschaft“ von der ersten Veranstaltung an allergrößten Wert: Vor Ort standen Rettungswagen bereit; auf dem Wasser patrouillierten motorbetriebene Rettungsboote. 250 Meter lang war die Rennstrecke, auf der jeweils zwei Teams gegeneinander antraten. 60 Rennen wurden auf diese Weise gestartet; die Drachenboote kamen diesmal aus Lübeck.

Der sprichwörtliche Startschuss fiel um 9 Uhr mit dem Auftaktrennen von „iuvo-Wikingel“ gegen „Hol schon mal 13 Bier“. Die Teams und die Fans hielten wacker durch, auch wenn zwischendurch wiederholt ergiebige Regengüsse niedergingen. Zwei jeweils halbstündige Pausen zum Mittag und Nachmittag verschafften etwas Luft – und ab dem Achtel, Viertel- und Halbfinale stieg die Stimmung stetig weiter bergan. Ab 20.15 Uhr dann das vorletzte Rennen – auf die Strecke gingen „Flintstones“ gegen das „Spezialregiment 164 Nordfriesland 1“, das sich vor dem Mitbewerber den 3. Platz sicherte. Um 20.22 Uhr dann die Hauptrunde, die von einem unbeschreiblich großen Jubel begleitet wurde. 13 Jahre lang hatte Teamführer Willi Martens von der Koldenbütteler Mannschaft „Hol schon mal 13 Bier“ auf diesen Augenblick warten müssen – um 20.25 Uhr wurde seine Gruppe mit einem unbeschreiblichen Jubel gefeiert. Dabei hat der Mann im Leben schon einiges Herausragende hinter sich – durchquerte die Republik von Nord nach Süd auf Inlinern und sammelte dabei für einen guten Zweck, gehört der Unfallfeuerwehr an, spielt Theater und sitzt im Gemeinderat. „Noch völlig aus der Puste“ hauchte der Koldenbütteler ins Mikrofon: „Das ist ja unglaublich, auf diesen Moment mussten wir 13 Jahre lang warten; ich bin völlig – ja völlig – überwältigt!“

Vordere Plätze und Pokale: 1. „Hol schon mal 13 Bier“, 2. „Um Himmels Willen“, 3. Spezialpionierregiment 164 Nordfriesland 1“, 4. „Flintstones“. Der Pokal für die am besten verkleidete teilnehmende Gruppe ging erneut an die Husumer Gruppe „Icehouse“ – die bereits das 13. Mal teilnahmen und diesmal in Pinguinkostümen glänzte.

Bei der After-Show-Party auf dem geräumigen Vereinsgelände sorgte die Band „Soundgame“ für weitere „heiße“ Stunden. Kim Koltermann – Moderator und gleichzeitig Vorsitzender der „Friedrichstädter Rudergesellschaft von 1926“ dankte dem großen Helferteam; regelmäßig sind gut 80 Helfer im Einsatz.

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