Für den guten Zweck : Klinikum NF: Restcent-Aktion läuft an

Mitglieder des „Kuratoriums Restcent“ und der Personaldirektion (v. l.): Janke Überleer (Personalreferentin), Klaus-Dieter Ries (Stellvertretender Betriebsratsvorsitzender), Renate Frischkorn (Direktorin Personal und Recht), Ingrid Jensen (Betriebsratsvorsitzende) und Kirsten Reimer (Assistentin der Geschäftsleitung). Susanne Marunde (Assistentin der Geschäftsleitung) als weiteres Kuratoriums-Mitglied fehlt auf dem Bild.
Mitglieder des „Kuratoriums Restcent“ und der Personaldirektion (v. l.): Janke Überleer (Personalreferentin), Klaus-Dieter Ries (Stellvertretender Betriebsratsvorsitzender), Renate Frischkorn (Direktorin Personal und Recht), Ingrid Jensen (Betriebsratsvorsitzende) und Kirsten Reimer (Assistentin der Geschäftsleitung). Susanne Marunde (Assistentin der Geschäftsleitung) als weiteres Kuratoriums-Mitglied fehlt auf dem Bild.

Neue Spendeninitiative der Klinikums-Mitarbeiter kommt ausschließlich Einrichtungen in Nordfriesland zugute.

shz.de von
26. Januar 2018, 12:20 Uhr

Haben Sie schon einmal 20 Cent gespendet und ein richtig gutes Gefühl gehabt? Vermutlich eher nicht. Es käme Ihnen eher so minimal vor, dass Sie beim Spenden fast noch ein schlechtes Gewissen bekämen. Nicht so bei der sogenannten Restcent-Aktion, die jetzt im Klinikum Nordfriesland anläuft.

Bei dieser Spendeninitiative haben alle Mitarbeiter des Klinikums auf freiwilliger Basis die Möglichkeit, den Cent-Betrag ihres monatlichen Nettogehalts zu spenden – wie es die Mitarbeiter der Kreisverwaltung auch schon seit vielen Jahren erfolgreich machen. Der Betrag variiert zwischen mindestens einem und maximal 99 Cent. Er wird nicht ausgezahlt an den Mitarbeiter, sondern wird auf einem Spendenkonto gesammelt und kommt dann einer steuerlich anerkannter Hilfsorganisation oder einer sozialen Einrichtung in der Region Nordfriesland zu Gute. Die Höhe der Spende ist für den einzelnen Mitarbeiter tragbar – aber zusammen mit der Menge an mitmachenden Kollegen zeigt sich die „Wirksamkeit der Vielen“. „Erst gemeinsam sind wir stark und können Großes bewirken“, so Renate Frischkorn, Personaldirektorin am Klinikum. Das gelte auch für die medizinische und pflegerische Versorgung der Patienten: Erst das Zusammenwirken der Expertise aller medizinischen Fachrichtungen und des Know-Hows jedes einzelnen Mitarbeiters bringe den optimalen Behandlungserfolg.

Im Klinikum haben die Verantwortlichen von Personalabteilung und Betriebsrat ein Kuratorium gebildet, das organisatorisch die Spendenprojekte begleitet. Es wählt auch gemeinsam – und sorgfältig – die Einrichtung aus, der die Spendengelder zufließen werden. Dabei ist festgelegt, dass das Klinikum aufgrund seiner regionalen Verwurzelung ausschließlich Spendenprojekte in Nordfriesland starten wird.

Im ersten Jahr der Initiative hat das Kuratorium das Wilhelminen-Hospiz in Niebüll als begünstigte Einrichtung ausgewählt. Zukünftig freuen sich die Mitglieder des Kuratoriums auch auf Vorschläge für zu fördernde Organisationen, die aus der Belegschaft kommen.

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