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Waterclimbing in Bredstedt : Klettern in Badehose

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Bredstedt investiert in die Zukunft: Das Erlebnisfreibad wird weiter saniert, die nächsten Straßen ausgebaut und der Park-and-Ride-Platz am Bahnhof vergrößert.

Klettern ist und bleibt beliebt. Da in Nordfriesland allerdings die passenden Felsen fehlen und sich auch kaum Kletterhallen in unmittelbarer Nähe befinden, können sich Freizeitkletterer jetzt auf ein neues Angebot freuen, das die Stadt Bredstedt plant. Im Rahmen einer im kommenden Jahr vorgesehenen Sanierung des Sprungbeckens im Erlebnisfreibad soll auch eine sogenannte Waterclimbing-Wand an der Ostseite des Beckens aufgestellt werden.

An speziellen Klettergriffen für nasse Hände und Füße können die Schwimmbadbesucher dann vom Wasser aus in die Höhe steigen. Verschiedene Farben kennzeichnen die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade der Routen. Und wer oben angekommen ist, lässt sich einfach fallen und landet wieder im Becken.

Mit rund 480.000 Euro ist die Sanierung des Sprungbeckens veranschlagt, für die Hälfte der Kosten läuft ein Förderantrag beim Land. Unter anderem muss die in die Jahre gekommene Folie erneuert werden, außerdem sollen die Rohrleitungen für die Wasserzuführung ausgetauscht werden. Ende der kommenden Saison wird mit den Arbeiten begonnen, in deren Zuge auch der Waterclimbing-Turm aufgestellt werden soll. Ab Sommer 2018 kann dann im Bredstedter Freibad geklettert werden.

Auch die Erweiterung der Park-and-Ride-Anlage an der Ostseite des Bahnhofs steht im Investitionsprogramm 2017 der Stadt. Wie berichtet, reichen die vorhandenen 58 Stellplätze bereits seit längerer Zeit und vor allem in der Saison nicht mehr aus. Die schon jetzt von einigen Autofahrern genutzten Rasenflächen sollen fest ausgebaut werden, insgesamt werden so 100 weitere Plätze entstehen. 250.000 Euro sind dafür veranschlagt.

Außerdem gehen die Straßensanierungen im Stadtgebiet weiter. Die Arbeiten im Treibweg sind bereits zum Großteil fertiggestellt, im kommenden Jahr soll die Nordseestraße folgen. Eine erste Infoveranstaltung hat inzwischen stattgefunden, noch vor Weihnachten will Planer Jan Sievertsen den Anliegern die verschiedenen Ausbaumöglichkeiten vorstellen. „Möglichst schon im Januar oder Februar sollen die Ausschreibungen erfolgen“, sagt Bürgermeister Knut Jessen.

Weitere Kostenpunkte für 2017 sind der weitere Ausbau des Norderfeldwegs (Zuwegung zur Diako Nordfriesland) sowie der dortige Bau einer Frischwasserhauptleitung. Einen Großteil dieser Kosten bekommt die Stadt allerdings von der Diako erstattet. Außerdem ist eine weitere kleine Stichstraße am Rosenburger Weg geplant.

 

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erstellt am 13.Dez.2016 | 13:00 Uhr

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