zur Navigation springen

Kein Bargeld mehr in Automaten : Kleiner Trick hilft beim Sparen

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Friedrichstadt setzt auf bargeldlose Parkscheinautomaten in den Außenbereichen. Die Geräte spucken Parkscheine nur noch an Handy- und Geldkartenbesitzer aus. Die neuen Automaten sind für Automatenknacker uninteressant.

von
erstellt am 26.Feb.2015 | 10:00 Uhr

Helles Licht drang durch die Fenster aus dem eigentlich seit Jahren leerstehenden ehemaligen Schreibwarenhandel Kruse auf den Friedrichstädter Marktplatz. Und wer durch die großen Scheiben einen Blick in das Innere des Gebäudes Am Markt 20 warf, der sah die gesamte Stadtvertretung Friedrichstadts an einem großen Tisch sitzen. Denn erstmals tagte das Gremium in den Räumen der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland (WFG), bei „Theorie + Praxis“. Auf die Zahl der interessierten Bürger hatte das aber keinen positiven Effekt, der neue Tagungsort lockte nur eine überschaubare Anzahl von Gästen an, die das Geschehen verfolgte.

Hatte der Finanz- und Hauptausschuss noch in seiner Sitzung empfohlen, vier neue Parkscheinautomaten für die außerhalb des Stadtzentrums gelegenen Plätzen anzuschaffen, so teilte Bürgermeister Eggert Vogt nun mit, dass die Anschaffung von drei Automaten wohl ausreichend sei. Der Grund: Auf dem Platz hinter dem Clubhaus der Rudergesellschaft stehen zwei solcher Geräte. Eines, so Vogt, dürfte wohl reichen, so dass eines umgesetzt werden könne. Die Anschaffungskosten pro Automat belaufen sich immerhin auf rund 12  000 Euro. Die neuen Automaten sollen künftig bargeldlos funktionieren. Nur noch mit EC-, oder Kreditkarte und mit dem Handy lässt sich dann ein Parkschein lösen. Der Grund: Immer wieder wurden die außerhalb des Zentrums stehenden Gerte aufgebrochen und geleert, so dass mittlerweile die Stadt ihre Automaten bei keiner Versicherung mehr unterbringen kann, wie der Bürgermeister erläuterte. Mit der Anschaffung der neuen Geräte sollte sich dies aber wieder ändern, ist er zuversichtlich.

Durchweg einstimmig wurden die Vorschläge des FiKo (wir berichteten) durchgewunken, wie etwa die moderate Erhöhung der Eintrittspreise für den Badestrand sowie der Neuanstrich für die Blaue Brücke.

Begonnen hatte die Zusammenkunft mit der Verpflichtung eines neuen Stadtvertreters. Für den Ende 2014 ausgeschiedenen Fraktionsvorsitzenden der CDU, Jörn Fischer, rückte Thomas Güldenpfennig nach. Bedingt durch das Ausscheiden Fischers wurde auch die Neu- beziehungsweise Umbesetzung einiger Ausschüsse notwendig. So bestimmte das Gremium dann Burkhard Beierlein zum Vorsitzenden des Ausschusses für Schule, Jugend, Sport und Soziales. Jan Peter Büddig wurde zum Chef des Ausschusses für Bau, Planung und Denkmalpflege bestimmt und löst Wilhelm Wieblig ab.

Dann gab es Irritationen. Die Amtsverwaltung hatte einen öffentlich-rechtlichen Vertrag zwischen Kreis und Stadt zum Unterhalt der Schwarzdecken vorgelegt. Doch niemand konnte sagen, ob er sich ausschließlich auf die Wirtschaftswege, von denen die Stadt nur ganz wenige besitzt, oder aber auf alle städtischen Asphaltstraßen bezieht. Daher wurde der Vertrag zwar einstimmig angenommen, jedoch mit der Bemerkung, nur wenn er für die Wirtschaftswege gelte.

Eigentlich hätte die Zufahrt zum neuen Wohnmobilstellplatz auf dem Eiland von der B 202 längst erneuert sein sollen, denn schließlich müssen alle die schweren Wohnmobile durch eine recht tiefes Schlagloch fahren. Bislang allerdings, so erläuterte der bisherige Bauausschuss-Vorsitzende Wieblig, habe das Wetter nicht mitgespielt. Sobald die Witterung es erlaube, solle dort die Straße wieder vernünftig hergestellt werden. Das Geld für diese Maßnahme sei bereits im Haushalt 2014 vorgesehen gewesen.

 

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen