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„Jugend musiziert“ : Kleine Künstler kommen groß raus

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Beeindruckende Leistungen beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ in Husum: Die meisten Teilnehmer lösten eine Fahrkarte zum Landesentscheid.

Ständiges Üben und Durchhaltevermögen haben sich gelohnt: Das durften zahlreiche junge Musiker beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ in Husum in beeindruckender Weise erleben. Bei der Preisverleihung im Rittersaal des Schlosses vor Husum erhielten am vergangenen Sonnabend die meisten der fast 90 Teilnehmer aus den Kreisen Nordfriesland und Dithmarschen ihre Fahrkarte zum Landeswettbewerb. Dieser findet vom 13. bis 15 März in Meldorf statt.

Doch vorher mussten die jungen Künstler ihr Können am Instrument oder mit ihrer Stimme unter Beweis stellen. Sowohl in der Solo- als auch in der Ensemble-Wertung hatten es die Juroren nicht einfach. Schließlich mussten sie die musikalischen Darbietungen der Teilnehmer unterschiedlichsten Alters bewerten. „Für die Beurteilung ist sowohl die musikalische und spielerische als auch die gesangstechnische Darstellung der vorgetragenen Werke maßgebend“, erläuterte Henning Bock, Leiter der Kreismusikschule Nordfriesland. Zusammen mit Husums Bürgervorsteher Peter Empen und Richard Ferret von der Dithmarscher Musikschule vergab Bock die Preise. Zuvor waren die Kriterien künstlerische Gestaltung, Ton- und Stimmqualität, Spieltechnik sowie die Qualität des gemeinsamen Musizieren von der Jury beurteilt worden.

Für die jüngeren Künstler endete die musikalische Reise in Husum. „Für sie wäre die Teilnahme an den höheren Wettbewerben mit sehr viel Stress verbunden“, erläuterte Henning Bock. Doch für die neunjährige Emma Lamy aus Husum beispielsweise geht der musikalische Wettbewerb in die nächste Runde. Sie spielte als einzige das Horn und begeisterte die Jury mit ihren Einlagen. Auf ihrem Programm standen unter anderem der „Deutsche Tanz“ von Joseph Haydn und der „St. Antonius Choral“ von Johannes Brahms.

Auch für die Geschwister Thore-Konrad und Mia Magdalena Söth aus Ahrenviöl hatte sich ihr gemeinsamer Auftritt im Fortunasaal des Schlosses gelohnt. Während Mia das zweite Mal dabei war und am Klavier die Tasten schlug, war es für den jüngeren Bruder mit seinem Kornett eine Premiere. Groß war die Überraschung, als sie bei der Preisverleihung mit 24 Punkten den ersten Platz zuerkannt bekamen. Auch der 17-jährige Timo Jürgensen aus Husum bewies sein Können am Flügel im Rittersaal, wo er Anna Wortmann (17) aus Weddingstedt mit der Violine begleitete. Weitergekommen sind ebenso Julia Cao, Anastasia Höhrmann, Hannah Christiansen aus Niebüll, Rosalie Ueth und Alena Jürgensen aus Husum, Leena Bodin aus Leck, Merve Saß und Justin Mann aus Wyk/Föhr, Max Manfred Sievertsen aus Alkersum/Föhr.

Großes Lob ernteten alle Teilnehmer bei der abendlichen Preisverleihung. Einen Dank richtete Bock auch an die Eltern der jungen Musiker. „Sie haben nicht nur Geld, sondern auch viel Zeit investiert. Ohne ihr Engagement wäre diese Veranstaltung nicht möglich.“ Auch Bürgervorsteher Empen zeigte sich beeindruckt von den musikalischen Leistungen. „Ich bin froh, dass wir diesen Hörgenuss in den Räumen des Schlosses durchführen können.“ Die Teilnehmer könnten mit Recht Stolz auf ihre Leistungen sein. Es sei ein Wettbewerb auf hohem Niveau gewesen. Empen: „Bleiben sie mit ihren Kindern am Ball und unterstützen sie ihre kleinen Künstler weiterhin.“ Großes Lob kam auch von Jan Otzen von der Sparkasse Nordfriesland: „Ihr habt euer Bestes gegeben, macht weiter so.“ Verlierer gebe es bei diesem Wettbewerb nicht, schon die Teilnahme sei eine Auszeichnung.

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