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Gemeinderat tagte : Kleine Brücke wird endlich saniert

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

3000 Euro nimmt Goldelun d in die Hand, um die kleine Brücke Norderfeldweg zu sanieren. Dort gibt es tiefe Löcher mitten auf der Fahrbahn. Zudem wird auch eine Straßenreinigungs-Satzung erarbeitet.

Grundsätzlich waren sich die Mitglieder der Gemeindevertretung Goldelund einig: Es soll eine Straßenreinigungs-Satzung her. Nur die Inhalte im Einzelnen waren in der jüngsten Sitzung noch nicht eindeutig abgeklärt. Ein grober Entwurf lag zwar dem Amt Mittleres Nordfriesland vor, doch dem Sachbearbeiter reichte er nicht. Insbesondere fehlte ein detailliertes Straßenverzeichnis, die Auflistung der Gehwege, Gräben oder Radwege. Das Gremium beauftragte die Mitglieder des Bauausschusses, eine Satzung im Team mit dem Experten zu erarbeiten. Bürgermeisterin Waltraud Schnoewitz kündigte an, danach die Bürger zu informieren. „Jeder muss wissen, was auf ihn zukommt“, so die Gemeinde-Chefin.

Einstimmig gab der Gemeinderat das Go für die Sanierung der Brücke im Norderfeldweg mit geschätzten Kosten von rund 3000 Euro. Mehr gebe, so der Tenor der Aussprache, der Haushalt auch nicht her. Das Problem: Die unterspülte Ashaltdecke ist abgesackt und ein großes Loch klafft mitten auf der Fahrbahndecke. Sie wird nun neu auf die ursprüngliche Höhe aufgestockt, also ausgebessert. Eine weitere Variante nach dem Motto eine dickere Betondecke statt Asphalt war zudem im Gespräch. Doch die hätte wegen des größeren Aufwandes auch höhere Kosten verursacht. Letztendlich sei Asphalt, so die Auffassung der Bauausschuss-Mitglieder, haltbarer.

Hinsichtlich der geplanten Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik, so berichtete die Bürgermeisterin, stehe noch ein Kostenvoranschlag aus. Erst danach könne entschieden werden. Schließlich berief das Gremium Stefanie Schriever sowie Anke Schmidt erneut zu bürgerlichen Mitgliedern in den Ausschuss für Jugend- und Seniorenarbeit. Beide waren bereits in der vergangenen Wahlperiode aktiv. „Danke für die bisherige Arbeit. Schön, dass Ihr Euch wieder zur Verfügung gestellt habt“, erklärte die Gemeinde-Chefin.

Die seit Februar amtierende Gleichstellungsbeauftragte des Amtes, Christine Friedrichsen, erhielt Gelegenheit, sich vorzustellen. Ziel ihrer Arbeit sei es, sich primär für die Anliegen immer noch benachteiligter Frauen einzusetzen, Ratsuchende an geeignete Einrichtungen weiter zu vermitteln, oder ein Netzwerk für Öffentlichkeitsarbeit zu knüpfen. Aus ihrer bisherigen, abwechslungsreichen Arbeit berichtete sie, dass sie sich beispielsweise in einem Fall sexueller Belästigung einschalten musste. Ein Mann habe sich bei ihr wegen Mobbing gemeldet, ein Rollstuhlfahrer wegen einer Bordsteinabsenkung.

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