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Husumer Nachrichten

21. Oktober 2017 | 05:46 Uhr

Nach zähem Ringen : Kitesurfer kommen wieder

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Kitesurf-Elite wird auch 2015 ihre Weltmeisterschaft in St. Peter-Ording austragen. Damit ist jetzt eine längere Debatte um Rahmenbedingungen zwischen dem Veranstalter und der Gemeinde beigelegt.

shz.de von
erstellt am 05.Feb.2015 | 12:30 Uhr

Das Rätselraten hat ein Ende: Der Kitesurf-World-Cup findet auch 2015 in St. Peter-Ording statt. Vom 21. bis zum 30. August trifft sich die internationale Kitesurf-Elite auf dem Ordinger Strand – dann bereits zum 10. Mal.

Es war ein zähes Ringen gewesen – zwischen der Tourismus-Zentrale des Nordseebades und dem Veranstalter, Act-Agency aus Hamburg. Dabei ging es um die Rahmenbedingungen für das Mega-Ereignis mit einer auf rund 215.000 gestiegenen Besucherzahl. „Unschöne Begleiterscheinungen“, so heißt es in einer Mitteilung, ausgelöst durch „uneinsichtige Gäste“ auf dem Parkplatz sowie im gesamten Ort, hatten zuletzt die Mitarbeiter der Tourismus-Zentrale, den Sicherheits- und Rettungsdienst, die Ordnungshüter und viele weitere Partner an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gebracht. Dies betraf die Infrastruktur, die Service- und Dienstleistungsfähigkeit sowie die Sicherheit. „Es kamen viele Punkte zusammen“, resümiert Tourismus-Chef Rainer Balsmeier, „der Zeitpunkt des Events in der absoluten Hochsaison, der extrem enge Ferienkorridor der Bundesländer, die alle zeitgleich hier vertreten waren, beste Wetterbedingungen mit lauen Abenden.“

Nun haben sich alle auf bestimmte Bedingungen geeinigt: auf einen Termin zum Ende der absoluten Hochsaison, aber noch zur attraktiven Spätsommerzeit, darauf, weiterhin gemeinsam die Verantwortung für das Geschehen auf dem und um das Event-Gelände zu tragen sowie auf neue Kommunikationskonzepte, um das Fehlverhalten einiger Besucher im Nationalpark besser in den Griff zu bekommen. Tim Schäfer, Vorsitzender des Tourismus-Ausschusses: „Wir hoffen, mit den neuen Ansätzen gute Erfahrungen zu machen und das Event auf Dauer in St. Peter-Ording halten zu können.“ Das wünscht sich auch der Veranstalter.

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