Hattstedt : Kita „An de Kark“: Neubau im Gespräch

Der Kindergartenausschuss „An de Kark“: (v. l.) Solvei Domeyer, Tanja Saß, Christian Kohnke (Geschäftsführer evangelisches Kindertagestättenwerks NF), Vorsitzender Werner Meyer, Inken Voß-Carstensen, Ilona Dethlefsen und Margret Wiemann.
Der Kindergartenausschuss „An de Kark“: (v. l.) Solvei Domeyer, Tanja Saß, Christian Kohnke (Geschäftsführer evangelisches Kindertagestättenwerks NF), Vorsitzender Werner Meyer, Inken Voß-Carstensen, Ilona Dethlefsen und Margret Wiemann.

Der zuständige Kindergartenausschuss sucht nach einer Lösung für das alte und marode Gebäude.

shz.de von
12. September 2018, 11:20 Uhr

Mit der konstituierenden Sitzung des Kindergartenausschusses „An de Kark“ sind nun alle politischen Gremien der drei Hattstedter Kindertagesstätten (Kita) neu besetzt. Den Vorsitz hat nach einstimmiger Wiederwahl weiterhin Werner Meyer (WGH) inne. Dieser kündigte allerdings an, dass er in zwei Jahren seinen Rückzug aus diesem Amt plane. „Nach dann 15 Jahren Vorsitz sollte mal Schluss sein. Die verbleibende Zeit möchte ich nutzen, um einen Nachfolger gut in dieses doch sehr komplexe Thema einzuarbeiten“, erklärte er. Ob Ilona Dethlefsen (CDU), die nach Wiederwahl stellvertretende Ausschussvorsitzende bleibt, Meyer nachfolgen würde, blieb jedoch offen.

Als weitere Gemeindevertreter gehören dem Ausschuss Tanja Saß (SPD, Hattstedt), Margret Wiemann (SPD, Wobbenbüll) und Solvei Domeyer (WGH, Bürgermeisterin Hattstedtermarsch) an. Die Kirchengemeinde wird von Inken Voß-Carstensen vertreten. Und für den Träger (Evangelisches Kindertagesstättenwerk Nordfriesland) komplettiert dessen Geschäftsführer Christian Kohnke die Runde. Margret Wiemann, Solvei Domeyer und Ilona Dethlefsen wurden zudem in den Beirat der Kita gewählt.

In den Berichten hieß es, dass die beiden Gruppen aktuell voll belegt seien und dass es bereits Anmeldungen für die Folgejahre gebe. Neun Kinder nutzten darüber hinaus das Pilotprojekt der flexiblen Nachmittagsbetreuung, das ebenfalls nachgefragt werde (wir berichteten).

Einig waren sich die Ausschussmitglieder, dass die Gebäude „An de Kark“ mittlerweile so alt und marode seien, dass man sich konkrete Gedanken über einen Ersatz machen müsse. „So schnuckelig die Einrichtung auch ist, es fehlen Räume für eine zeitgemäße Sozialpädagogik. Es gibt keinerlei Dämmung, und es pfeift es aus allen Löchern. Nach 60 Jahren muss man da mal ran“, hieß es unter anderem aus dem Vertreterkreis. Allgemein plädiert wurde deshalb für einen Neubau, da an der Kita substanziell nichts mehr zu retten sei. Eine tragfähige Lösung dazu soll zügig in die Beratung gehen.

Als neue Leiterin der Kita stellte sich Anja Prahl dem Ausschuss vor. Die 51-Jährige folgte am 1. August Andrea Störmann, die in eine andere Einrichtung wechselte. Doch fremd ist „der Neuen“ ihr jetziger Arbeitsplatz nicht. Denn als pädagogische Fachkraft war Prahl von 2010 bis 2014 schon einmal in der Einrichtung beschäftigt. „Ich freue mich, wieder hier zu sein. Hattstedt ist eine tolle Gemeinde, in der auch die Zusammenarbeit mit der Kirche bestens funktioniert. Außerdem habe ich ein tolles, gestandenes Kollegium“, erklärte die Rückkehrerin. Hoch geschätzt wird von Prahl, die verheiratet ist und zwei Söhne im Alter von 14 und 19 Jahren hat, zudem besonders die Möglichkeit, ihre Vorlieben für Plattdeutsch und Musik aktiv in die Arbeit einzubringen.

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