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Breklum : Kirchturm-Sanierung erst ab Frühjahr 2018

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Eine fehlende Genehmigung und schlechtes Wetter verursachen den Aufschub.

von
erstellt am 10.Okt.2017 | 15:30 Uhr

„Wie Sie sehen, es steht noch kein Gerüst“, sagt Breklums Pastor Simon Frömming. Nach dem so erfolgreichen Baustellen-Gottesdienst hätte es in diesem Monat eigentlich schon den Kirchturm ummanteln sollen. Geplant war, mit den Arbeiten für den ersten Abschnitt, die Sanierung des Kirchturmdaches (Kostenpunkt: etwa 17.000 Euro) zu beginnen. Nun verschiebt sich alles – zum Leidwesen der beiden Pastoren Simon Frömming und Johannes Steffen – auf das Frühjahr 2018.

Unerwartetes war geschehen: Der Finanzierungsplan stand, der Kirchenkreis Nordfriesland, in seinen Händen liegen Planung und Baubegleitung, hatte die Genehmigung bereits vor einer Weile gegeben, die Aufträge für den ersten Bauabschnitt waren schon vergeben. Doch es fehlte die kirchenaufsichtliche Genehmigung durch das Landeskirchenamt Kiel, so Simon Frömming. Und die wird erst nach einer vorherigen Bereisung erteilt. Diese Bereisung fand auf Grund des großen Aufgabengebietes – dazu gehören Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, erst in der vergangenen Woche statt. „Damit haben wir nicht gerechnet“, so Frömming.

Und damit nicht genug: Derzeit sei einfach niemand zu finden, der bei der herrschenden Witterung ein Gerüst aufbauen wolle. Das sei wegen der Herbststürme, des bevorstehenden Winters und daher aus versicherungstechnischen Gründen zu gefährlich, habe ihm die beauftragte Baufirma mitgeteilt, so Frömming. Die Gefahr bestünde, dass das Gerüst gegen den Kirchturm drücke und somit noch mehr Schäden anrichte. „Es tut uns schrecklich leid.“

Dabei hatte alles so gut begonnen. „Es kommen Spenden – viele Spenden“, so Frömming. „Der aktuelle Stand, den wir durch unsere Briefaktion erzielt haben, beträgt 10.955 Euro, gesammelt also in etwa viereinhalb Wochen“, ergänzt Pastor Johannes Steffen und freut mit seinem Kollegen über die Resonanz. „Dafür sind wir extrem dankbar.“ Und es wird weitergesammelt. Denn sicher ist: Die Arbeiten sind nach wie vor dringend notwendig, sie werden beginnen und wie geplant durchgeführt – aber eben erst ab Frühjahr. Und dafür wird jeder Cent benötigt.

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