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Zu teuer : Keine Matjestage, aber einen Fischmarkt

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Interessengemeinschaft Husumer Hafen wird in diesem Jahr keine Matjestage ausrichten. Grund sind unter anderem stark gestiegene Gema-Gebühren. Stattdessen soll es einen Fischmarkt geben und irgendwann vielleicht auch wieder Matjestage.

/ – „Es wird in diesem Jahr keine Matjestage geben“, sagt Claude Alexander Bruhn. „Das würde zu teuer“, begründet der stellvertretende Vorsitzende der Interessengemeinschaft Husumer Hafen (IGHH) die Entscheidung des Vorstandes. Grund ist vor allem ein erheblicher Anstieg der Gema-Gebühren. Als Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte nimmt sie die Nutzungsrechte von den Komponisten, Textern und von Musikverlegern wahr, die ihrer Organisation angehören. Wie jede andere Organisation muss auch die IGHH Veranstaltungen mit Musik bei der Gema anmelden. Die Gebühren berechnen sich nach Veranstaltungsfläche. Und so hat die IGHH ein doppeltes Problem, denn neben den Gema-Gebühren haben sich auch die Kosten für die Veranstaltungsfläche erhöht. Das liegt nicht etwa daran, „dass die Stadt mehr Geld haben will“, sagt Bruhn, „sondern daran, dass sie sich davor zu unseren Gunsten verrechnet hat.“ Beides zusammen hat den Vorstand dann die Reißleine ziehen lassen. Das bedeutet aber nicht, dass es keine Matjestage mehr gibt. „Aber erst mal legen wir eine Pause ein.“ Stattdessen gibt es am Sonntag, 15. Juni, einen Fischmarkt. Motto: „Matjes“.

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erstellt am 21.Mai.2014 | 13:00 Uhr

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