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Glasfaser für Uelvesbüll : Kein schnelles Internet für Uelvesbüll?

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Finden sich bis zum 20. Oktober nicht genügend anschlusswillige Bürger in Uelvesbüll, wird die Bürgerbreitbandnetz-Gesellschaft keine Glasfaser verlegen.

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erstellt am 12.Okt.2017 | 14:00 Uhr

Während Simonsberg nun Glasfaser und damit den Anschluss an das schnelle Internet bekommen wird, fehlen im benachbarten Uelvesbüll noch ausreichend willige Haushalte. Doch noch ist Gelegenheit: Der nächste öffentliche Beratungs- und Zeichnungstermin der zuständigen Bürgerbreitbandnetz-Gesellschaft (BBNG) und des Providers TNG findet morgen von 14 bis 19 Uhr im Gemeindezentrum in Uelvesbüll statt.

Es ist ein Wettlauf mit der Zeit, denn es ist laut BBNG der letzte Zeichnungstermin vor Ort. Die für den ersten Spatenstich erforderliche Quote von 68 Prozent (97 Haushalte) werden gegenwärtig um 21 Prozent unterschritten, teilte Bürgermeisterin Christel Zumach (SPD) in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter im Smeerkrog mit. Sie appellierte an das Gremium und die Zuhörer, noch unschlüssige Einwohner für den Anschluss ans schnelle Internet zu gewinnen. „Wenn wir das nicht schaffen, ist der Zug für uns abgefahren“, sagte sie. Um den Bürgern den Anschluss etwas schmackhafter zu machen, beschlossen die Gemeindevertreter einstimmig einen Zuschuss für die Verlegung der Glasfaserkabel in jedes Haus. Über die Höhe informiert die Bürgermeisterin auf Anfrage. Wer morgen nun keine Zeit hat, in das Gemeindezentrum von Uelvesbüll zu kommen, hat noch bis Freitag, 20. Oktober, Gelegenheit, sich direkt bei der BBNG in Husum zu melden. „Als eine letzte Option haben wir kurzfristig entschieden, das Zeitfenster um eine Woche zu erweitern. Die Uelvesbüller können bis zum 20. Oktober während der Öffnungszeiten direkt zu uns ins Husumer Gewerbegebiet, Industriestraße 33 a, kommen, möglichst nach telefonischer Anmeldung, damit es zu keiner zeitlichen Verzögerung kommt“, erklärt Sabine Birkigt, Prokuristin der BBNG. Eine Terminvereinbarung ist unter Telefon 04841/9042880 möglich.

Die Quoten-Hürde haben die Simonsberger dagegen schon genommen. Mit dem letzten Beratungs- und Zeichnungstermin am 6. Oktober konnte die für den Breitbandausbau erforderliche Anschlussquote von 68 Prozent geknackt werden. Am Ende wurden sogar mehr als 70 Prozent erreicht. Damit steht fest: Die Bagger werden auch nach Simonsberg rollen, um dort die Glasfaserkabel bis in die Häuser der Bürger zu legen, die sich für den schnellsten Internetanschluss entschieden haben, wie die BBNG mitteilt. „Wir sind sehr zufrieden und freuen uns über den positiven Abschluss der Vorvermarktungsphase. Wir danken allen, die sich für das Projekt eingesetzt haben, insbesondere der Gemeindevertretung, die sich engagiert um die Informierung der Simonsberger gekümmert hat“, betont Birkigt.

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