Kassenlage verbessert

Gemeinde Oldersbek freut sich über Mehreinnahmen

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05. November 2011, 08:16 Uhr

Oldersbek | Die Gemeindefeuerwehr bekommt ein neues Einsatzfahrzeug - und zwar mit Wassertank. Diesen einstimmigen Beschluss fasste der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. "An einem neuen Feuerwehrfahrzeug geht gar kein Weg vorbei", hatte Bürgermeister Hans-Joachim Müller bereits zu Beginn der Beratungen deutlich gemacht. "Damit kommen wir den Beschlüssen aus unserem Feuerwehrbedarfsplan in vollem Umfang nach. Der Brandschutz hat bei uns oberste Priorität." Zufriedenes Nicken bei Gemeindewehrführer Dieter Dau-Schmidt, der sich wiederholt für eine solche Anschaffung eingesetzt hatte. Nun soll der Antrag fristgerecht beim Landkreis eingereicht werden, um die Zuschüsse zu sichern. Das jetzige Fahrzeug stammt aus dem Jahr 1986 und hat unter anderem ein Schaumrohr aus dem Jahr 1962 an Bord.

Gleich zu Beginn fragte Einwohner Erwin Johannsen, ob die Gemeinde nur jenen Gewerbetreibenden im örtlichen Gewerbegebiet ein Grundstück verkaufen wolle, die ihr Unternehmen im Haupterwerb ausüben "oder auch jenen, die es im Nebenerwerb betreiben". Der Bürgermeister sagte eine Prüfung zu. Eindeutig dann die Antwort hinsichtlich der Grundstücke, die zum Quadratmeterpreis von 18 Euro abgegeben werden: "Die Mindestgröße beträgt 2000 Quadratmeter." Claus Clausen lobte den Bürgermeister, denn seit 1956 habe er noch nie erlebt, dass ein Bürgermeister die Bänke repariert habe.

In seinem Bericht wies der neue Gemeinde-Chef unter anderem auf die Unterhaltungsarbeiten an den Wirtschaftswegen hin: "Wir hatten 6723 Euro in der Rücklage und mussten 15 000 Euro aufwenden." Abgeschlossen sind auch die Instandsetzungsarbeiten an der Dorfstraße - sie kosteten rund 20 000 Euro. Neu vermietet ist die gemeindeeigene Wohnung. Erneuert sind die Palisaden beim Kindergarten.

Einstimmig beschlossen wurde die fünfte Änderung des F-Plans für das Gebiet südlich Ostergaard, nördlich des alten Reitplatzes und westlich des Straßenzugs Eiland. Anschließend wurde die dritte Änderung und Erweiterung des Bebauungsplans Nr. 4 für das zuvor genannte Gebiet einstimmig abgesegnet.

Einstimmig beschlossen wurde auch der erste Nachtragshaushalt mit dem die Erträge im Ergebnisplan um 78 600 Euro und die Aufwendungen um 36 400 Euro erhöht werden. Auf Grund der deutlich verbesserten Ertragssituation vermindert sich der Jahresfehlbetrag um 33 300 Euro auf nur noch 7500 Euro. Im Finanzplan müssen zusätzliche Investitionstätigkeiten in Höhe von 96 300 Euro eingearbeitet werden. Für die Grundschulen stehen 6300 Euro Mehrkosten, für die Gemeinschaftsschulen zusätzlich 11 700 Euro und für die Kindertagesstätten 4500 Euro an.

Kräftig gestiegen sind die Erträge aus der Gewerbesteuer - und zwar um satte 47 400 Euro. 13 600 Euro sind es aus der Einkommensteuer. Es gibt aber auch höhere Ausgaben: Um 9500 Euro gestiegen ist die Gewerbesteuerumlage und um 4000 Euro die Amtsumlage.

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