zur Navigation springen

Marschbahn-Chaos : Junge Union bringt Klage ins Spiel

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Angesichts des Dauer-Konflikts um die Marschbahn empfiehlt die Junge Union Nordfriesland, den Klageweg zu prüfen.

shz.de von
erstellt am 14.Okt.2017 | 14:00 Uhr

„Das Possenspiel mit der Bahn währt einfach viel zu lang. Auch die nordfriesische Belastbarkeit hat ihre Grenzen“, betont der Kreisvorsitzende der Jungen Union, Leif E. Bodin, angesichts der unhaltbaren Zustände im Bahnverkehr auf der Strecke zwischen Husum und Westerland. Bodin: „Die Fahrt mit der Bahn bleibt auch weiterhin eine echte Zumutung. Für diejenigen, die tagtäglich auf die Insel pendeln müssen, ist das Vorgehen der Deutschen Bahn ein Schlag ins Gesicht.“ Es entstehe nicht nur wirtschaftlicher Schaden, sondern es werde auch sämtliches Vertrauen zerstört. „ Hier versündigt sich jemand an einer ganzen Region und den Menschen. Jemand, der eigentlich die Verantwortung für die Verkehrsversorgung übernommen hat.“

Mit Hinweis auf die jüngste Debatte im Kreistag schlägt der JU-Kreisvorsitzende vor, neue Wege zu gehen: Bevor der endgültige Verkehrskollaps für Sylt und die Küste drohe, sollten die Betroffenen sowie Kreis, Land und Insel-Gemeinden auch prüfen, „inwieweit sie Unterstützung durch Gerichtsbarkeit erhalten können“. Es könne nicht sein, dass Insulaner, Pendler und Sylt-Reisende weiterhin alleine gelassen werden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen