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Husumer Nachrichten

22. Oktober 2017 | 01:16 Uhr

Grossübung : Jugendwehren zeigen ihr Können

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

In Friedrichstadt trafen sich fünf Jugendfeuerwehren, um gemeinsam in einer Großübung ihr Können zu demonstrieren. Als ob das Parkrestaurant Großer Garten tatsächlich in Flammen stand, gingen die Nachwuchskräfte ans Werk.

von
erstellt am 17.Sep.2013 | 12:00 Uhr

Alles war vorbereitet, der sprichwörtliche Startschuss gefallen – doch dann kam es anders: Mehrere Einsatzfahrzeuge aus St. Peter und Tating mussten zu Übungsbeginn mit Blaulicht abrücken, um im Zentrum des Nordseebads zu unterstützen (wir berichteten). Die übrigen Teilnehmer gingen mit Feuereifer zur Sache – gerade so, als handele es sich bei der Jahres-Abschlussübung der Jugendfeuerwehren ebenfalls um einen echten Einsatz.

Angenommen wurde ein Großfeuer im Parkrestaurant Großer Garten mit vermissten Personen. Dass der Feuerwehrnachwuchs nicht nur gut löschen, sondern auch gut retten kann, bewies die Friedrichstädter Gruppe. Gleich sechs Personen entdeckte sie im großen Gebäude und brachte alle wohlbehalten ins Freie. Der Simonsberger Nachwuchs eilte derweil in die Küche, denn dort sollte schließlich das Feuer ausgebrochen sein. Der Löschangriff gelang problemlos, die anschließende Personen-Nachsuche ebenfalls.

Auf das Äußere konzentrierte sich die Seether Gruppe, denn es wurde angenommen, dass auch an der Außenseite des Parkrestaurants Flammen züngelten. Doch so ganz ohne die „Großen“ geht es nicht: Gemeinsam mit Friedrichstadts Jugendfeuerwehrwart Torben Clausen leiteten die erfahrenen Einsatzkräfte Roland Albrecht, Andre Scharre, Leif Günther und Tobias Wachholtz die jährliche Abschlussübung – die abwechselnd in unterschiedlichen Gemeinden stattfindet. Als Beobachter nahmen Stadtwehrführer Birger Thomsen, seine Stellvertreterin Stefanie Wohlert, Kreisjugendfeuerwehrwart Björn Hufsky sowie seine beiden Stellvertreter Sönke Nissen und Peter Timon teil. Für das anschließende gemeinsame Essen im Feuerwehrhaus sorgte die Ehefrau des Jugendwartes, Sylvia Clausen.

Während der anschließenden Manöverkritik dankte Björn Hufsky allen Teilnehmern und betonte unter starkem Beifall: „Es ist wichtig, dass jede Feuerwehr erhalten wird und dass Stützpunktwehren – wie manchmal von den Politikern angedacht – keine Chance haben.“

Friedrichstadts Jugendfeuerwehrwart Torben Clausen hatte diese knifflige Übung innerhalb von zwei Tagen ausgearbeitet – auch er zeigte sich mit dem gut einstündigen Ablauf in dem Holländerstädtchen zufrieden: „Die Zusammenarbeit hat gut geklappt. Alle beherrschen ihr Handwerk.“

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