Tönning : Jugendliche wünschen sich Skaterbahn

Viele Varianten kann eine Skaterbahn haben. So wird man sich nun wohl auch in Tönning mit dem Thema befassen.
Viele Varianten kann eine Skaterbahn haben. So wird man sich nun wohl auch in Tönning mit dem Thema befassen.

Ihre Standort-Vorschläge sind das Gelände am alten Bahnhof oder der Bolzplatz hinter der katholischen Kirche.

shz.de von
28. Mai 2018, 14:00 Uhr

Die Schüler Jonas Jensen, Robin Koslowski und Jonas Grinder aus Tönning wünschen sich eine Skaterbahn. Dafür wollen sie am kommenden Donnerstag (31.) um 16 Uhr in der Kinder- und Jugendeinwohnerversammlung der Stadt Tönning im Jugendzentrum werben. „Viele wünschen sich eine Skaterbahn. Zweieinhalb DIN-A-4 Zettel mit Unterschriften haben wir schon gesammelt“, verkündete das engagierte Trio dem Vorsitzenden des Kinder- und Jugendbeirates, Friedrich Busch (CDU) in jüngster Sitzung. Er zeigte sich begeistert ob des freiwilligen Engagements. „Schade, dass nur einer von Euch schon zwölf Jahre alt ist, sonst hätten wir drei motivierte Kandidaten für die Wahl des Jugendbeirates“, so Busch weiter. Nach seinen Informationen hörten die bisherigen Jugendbeirats-Vertreter Yannick Wittkowski, Philip Gehringer, Tjorven Demant und Silvan Dervisi auf. Sie hätten sich auch für diese Sitzung aus beruflichen Gründen abgemeldet, weil sie wegen ihrer Ausbildung verhindert seien.

Sein Mitstreiter Jan Diekmann (SPD) erklärte: „Ich finde Euren Mut cool. Wir werden Eure Wünsche ernst nehmen und das Thema in den Fachausschuss und letztlich in die Stadtvertretersitzung mitnehmen. Ich würde mir wünschen, dass Ihr drei weiter engagiert bleibt.“

Zu klären sei natürlich der tatsächliche Bedarf sowie die Investitionskosten. Vor drei Jahren habe man beispielsweise festgestellt, dass es am Bedarf mangelte. Umso besser, wenn sich die Situation geändert habe. „Es ist unser Bestreben, die Stadt auch für Kinder und Jugendliche attraktiver zu machen“, so Diekmann. Selbst zur Standortfrage hatten sich die jungen Leute bereits Gedanken gemacht. Sie favorisierten das Gelände am alten Bahnhof oder den Bolzplatz hinter der katholischen Kirche.

Bürgermeisterin Dorothe Klömmer brachte eine möglicherweise noch zur Verfügung stehende Fläche am Jugendzentrum ins Spiel. Doch das müsse rechtlich noch abgeklopft werden. Auch sie lobte das Engagement der Kinder. Weitere Wünsche oder Anregungen gab es nicht.

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