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Husumer Nachrichten

13. Dezember 2017 | 06:59 Uhr

Jetzt zieht die Kita ein

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Obergeschoss des Dörpshus wird Heim für neue Regelgruppe des evangelischen Kindergartens Ostenfeld / 35 000 Euro Umbaukosten

Nicht nur in den Straßen Wittbeks wird noch bis Ende 2018 überall kräftig gebuddelt, weil die Kanalisation komplett erneuert werden muss (wir berichteten), auch im Obergeschoss des Dörpshus waren bis vor kurzem noch Arbeiter am Werk. Wie Bürgermeister Johannes Jürgensen in der Sitzung des Gemeinderats berichtete, wurden die oberen Räume renoviert, weil dort im August eine neue Regelgruppe des evangelischen Kindergartens Ostenfeld einziehen wird.

Die Kosten für die Bodenbelags-, Maler- und Fensterarbeiten belaufen sich auf etwa 35  000 Euro, wobei die neuen Fenster erst zu einem späteren Zeitpunkt eingebaut werden sollen. „Teilweise rechne ich da noch mit einem Zuschuss, da es sich um eine vollwertige neue Gruppe handelt“, gab Jürgensen bei einer Ortsbesichtigung der Hoffnung Ausdruck, dass die Gemeinde die Kosten nicht alleine tragen muss.

Begleitet wurde er bei seinem Rundgang von den Kindern des Gemeindearbeiters, die gleich gegenüber wohnen und zu gerne hier in den Kindergarten gegangen wären. Doch Jason und Justin sind bereits sechs Jahre alt und werden ab August in Ostenfeld zur Schule gehen. Die Zwillinge freuen sich aber für all die Kinder, die künftig in den hellen Räumen spielen dürfen und auch den ebenfalls wieder in Schuss gebrachten Spielplatz vor dem Haus mit Leben erfüllen werden. „Das wird ein ganz toller Kindergarten“, ist sich Jason sicher.

Die 13 Kinder, die im Knickweg 4 künftig von 7 bis 13 Uhr von zwei Erzieherinnen betreut werden sollen, sind entweder Kindergarten-Neulinge oder ziehen auf ausdrücklichen Wunsch der Eltern in die Außenstelle um. „Uns war es wichtig, dass alle, die bisher die Einrichtung in Ostenfeld besuchen, in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können“, sagte Bürgermeister zur Zusammensetzung der neuen Gruppe. Als Grund für den Umzug nach Wittbek beschrieb er den Umstand, dass in Ostenfeld aufgrund des hohen Bedarfs im Bereich der Krippenkinder Platz für eine zweite Gruppe geschaffen werden musste und ein Anbau dort nicht in Frage kam, während die Räume im Dörpshus früher schon einmal als Kindergarten gedient hatten. Auch der Waldkindergarten schlüpft hier ab und zu mal unter, wenn der Aufenthalt im Freien ganz und gar unmöglich geworden ist.

Neben der Renovierung des Dörpshus beschäftigte sich das Gremium mit der Straßenbeleuchtung. Die soll in Wittbek künftig nachts durchbrennen. „Die Baustellen im Dorf sind zwar gut abgesichert, wir wollen aber kein Risiko eingehen und haben uns daher dafür entschieden, die Beleuchtung für die nächsten zwei Jahren nicht mehr nachts von 1 bis 5 Uhr abzuschalten. Da es sich um LED-Lampen handelt, sind die Kosten für die zusätzlichen vier Stunden verschwindend gering“, so der Bürgermeister.

Einstimmig beschloss die Gemeindevertretung, den im Haushaltsjahr 2016 erwirtschafteten Jahresüberschuss in Höhe von 156  307 Euro der Ergebnisrücklage zuzuführen. Diese beträgt dann 276  633 Euro, das sind 29 Prozent der Allgemeinen Rücklage in Höhe von 952  277 Euro.

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