Wilhelm-Gehlsen-Kindergarten : Jetzt 20 Krippenplätze für Kinder unter drei Jahren

Symbolischer Akt: Gabriela Steglich (3. v. l.) nimmt den Schlüssel von Volker Todt (3. v. r.) entgegen. Foto: müllerchen
Symbolischer Akt: Gabriela Steglich (3. v. l.) nimmt den Schlüssel von Volker Todt (3. v. r.) entgegen. Foto: müllerchen

ADS-Grenzfriedensbund weiht seinen Erweiterungsbau an der Mildstedter Landstraße feierlich ein

shz.de von
29. August 2011, 06:24 Uhr

Husum | Dank seines Erweiterungsbaus hat der Wilhelm-Gehlsen-Kindergarten jetzt Platz für zwei Krippengruppen. In einer kleinen Feierstunde wurden die neuen Räumlichkeiten, mit denen man an der Mildstedter Landstraße 20 Krippenplätze für Kinder unter drei Jahren geschaffen hat, präsentiert und eingeweiht. Träger der 1997 errichteten Einrichtung ist der ADS-Grenzfriedensbund, der aus der Fusion der beiden Grenzverbände Arbeitsgemeinschaft Deutsches Schleswig (ADS) und Grenzfriedensbund hervorgegangen ist.

Dessen Vorsitzender Lothar Hay aus Flensburg erinnerte in der Feierstunde an die Entstehung des Kindergartens. "Erst durch die 500 000-Mark-Stiftung von Wilhelm Gehlsen wurde der Grundstein für die erfolgreiche und zukunftsweisende Arbeit mit den Kindern gelegt." Hinzu sei noch eine Spende von Fritz Bahnsen in Höhe von 200 000 Mark gekommen. "Es wäre schön, wenn wir heute noch solche Gönner hätten, die ihr Vermögen in die Zukunft der Kinder investieren würden", so Hay weiter. Für den Umgang mit den unter dreijährigen Kindern seien die Erzieherinnen speziell qualifiziert worden. "In diesen Räumen wird nicht nur Betreuungsarbeit, sondern auch pädagogische Arbeit geleistet", sagte der Gast aus Flensburg.

Dies komme nicht nur den Kindern zugute, wie Bürgervorsteherin Birgitt Encke betonte. "Für die Eltern gibt es die Gewissheit, dass ihre Schützlinge gut aufgehoben sind." Der Anbau - und die damit verbundenen Krippenplätze - sei ein kleiner Schritt zur Verbesserung der Lage im gesamten Deutschland. "Für die Versorgung in unserer Region ist es jedoch ein großer Schritt", so die Bürgervorsteherin.

Für das Architektenbüro Reichardt und Bahnsen bedeutete der Erweiterungsbau ein denkwürdiges Projekt, wie Frank Reichardt betonte. "Der Bau des Kindergartens 1997 war für uns der erste Auftrag, den wir von der Stadt Husum bekamen." Und schon damals habe man sich einen wichtigen Grundsatz auf die Fahnen geschrieben: "Wenig Platz für das Gebäude und viel Platz für die Kinder." Deshalb habe man sich seinerzeit für ein zweistöckiges Gebäude entschieden. Durch die einheitlichen gelben Klinker wirkten Neubau und Erstbau als Einheit.

Zu guter Letzt nahm Kindergartenleiterin Gabriela Steglich den obligatorischen Schlüssel aus der Hand von Bauleiter Volker Todt entgegen.

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