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Die Pfadfinder leben ihr Motto : Jeden Tag eine gute Tat

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Breklumer Pfadfinder vom Stamm „Rüm Haart“ verteilen das Friedenslicht.

„Jeden Tag eine gute Tat“ – ist nicht nur ein Vorsatz der Pfadfinder, sondern sie lassen gute Taten sprechen. Während die meisten noch mitten in den Vorbereitungen für die Feier am heutigen Heiligen Abend stecken und letzte Einkäufe tätigen, sind die Breklumer Pfadfinder vom Stamm „Rüm Haart“, organisiert im Ring Evangelischer Gemeinde-Pfadfinder (REGP), schon wieder auf Achse. Sie überbringen seit 1999 den Menschen der zum Kirchspiel Breklum gehörenden Dörfer das Friedenslicht. Dazu gehören neben Breklum auch Struckum, Almdorf, Vollstedt, Sönnebüll, Högel und Lütjenholm.

Die Flamme wird seit 1986 alljährlich aus der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem geholt und rund um den Globus in den Kirchengemeinden als Zeichen für Hoffnung auf Frieden verteilt. Organisiert wird die Aktion durch die Pfadfinderverbände in Deutschland. Aus Breklum waren einige der jungen Leute mit ihrer Leiterin Andrea Dübbeldam am dritten Advent in Neumünster, um sich das Licht des Friedens in einem feierlichen Gottesdienst abzuholen. Die Aktion 2016 steht unter dem Motto „Frieden: Gefällt mir – ein Netz verbindet alle Menschen guten Willens“. Sorgsam gehütet in einer Stalllaterne wird das Licht nun heute weitergereicht von Ort zu Ort, von Mensch zu Mensch, um nicht zuletzt auf die frohe Weihnachtsbotschaft vorzubereiten. Mit im Gefolge haben die Kinder und Jugendlichen auch eine Abordnung des Posaunenchors und so gibt es vor oder in jedem zentralen Anlaufpunkt in den Dörfern – darunter Einrichtungen,wie Haus Sprackelbarg in Struckum oder die DIAKO Nordfriesland in Breklum-Riddorf – die perfekte Einstimmung auf Heiligabend. Auch in einigen Neubausiedlungen stellen Einwohner ihr Grundstück als Anlaufstelle zur Verfügung. Die Stationen werden im Gemeindeblatt bekanntgegeben. „Wir machen das schon seit einigen Jahren, und es kommen immer mehr Dorfbewohner zu uns mit einer Kerze, um sich das Licht abzuholen“, berichtet Anita Huhs aus Almdorf.

Parallel dazu schwärmen einige Pfadfinder aus, um ältere Mitmenschen aufzusuchen und ihnen das Licht anzubieten. Der Posaunenchor spielt einige Lieder. In Almdorf geht es in die Senioreneinrichtung. Die Bewohner sitzen schon voller Erwartung im Foyer bei Kaffee und Plätzchen. Viele nehmen sich am Ende ein Licht mit auf ihr Zimmer. Nach spätestens einer halben Stunde ist alles vorbei. Die Akteure hätten ja ein strammes Pensum zu bewältigen. Um 15 Uhr endet nämlich die Aktion mit dem Weihnachtsgottesdienst im Gemeindehaus Högel.

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